Von Wien nach Kalavryta
Die blutige Spur der 117. Jager-Division durch Serbien und Griechenland
by Hermann Frank Meyer
Hardback (Published)
(April 2009)
ISBN: 9783447059602
6.65 x 9.49 inches
Price: $70.00
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Was in Griechenland wahrend des 2. Weltkrieges geschah, ist in Deutschland und Osterreich bislang kaum bekannt. In dem hier vorgelegten Werk wird erstmals der Weg der 717. Infanterie-Division bzw. 117. Jager-Division von ihrer Aufstellung 1941 bis zu ihrem Ende 1945 verfolgt und dabei in den gesamten Kriegsverlauf auf der Peloponnes eingebunden; eingehend behandelt wird auch die Rolle der Briten, Italiener, der Partisanenverbande und der sog. Sicherheitsbataillone. Zentrales Thema der umfangreichen Recherchen auf der Grundlage bisher unveroffentlichter Dokumente aus etwa zwanzig Archiven, der Auswertung von Ermittlungsverfahren und Prozessakten, personlichen Aufzeichnungen,Tagebuchern und uber 50 Interviews mit Zeitzeugen sind die “Suhnemassnahmen” und das damit verbundene Massaker an Zivilisten im Rahmen des “Unternehmen Kalawrita”. Von diesem wohl grossten Kriegsverbrechen, welches von der Wehrmacht ausserhalb des slawischen Raumes im 2. Weltkrieg begangen wurde, zeichnet der Autor ein erschreckendes Bild. Er rekonstruiert minutios die historischen Vorgange, zeichnet die Lebenslaufe der damaligen Tater und Opfer genauestens nach, entlarvt Legenden und korrigiert Daten und Zahlen, wobei er sich besonders darum bemuht hat, die tatsachliche Anzahl der Opfer zu belegen. Die Darstellung schliesst den Nurnberger Sudostgeneralsprozess und das Versagen der deutschen Nachkriegsjustiz gegenuber den Verantwortlichen ebenso ein wie die aktuelle Diskussion um Kriegsentschadigung.Der reich bebilderte Band enthalt ca. 240 grosstenteils unpublizierte Photos und Dokumente.H.F. Meyer (*1940) hat sich mehrfach intensiv mit der Geschichte der deutschen Besatzung in Griechenland auseinandergesetzt, neben mehreren Studien in der Zeitschrift THETIS stammen aus seiner Feder die Monographien Vermisst in Griechenland (1992) und Kommeno. Erzahlende Rekonstruktion eines Wehrmachtsverbrechens in Griechenland (Koln: Romiosini, 1999).Bundesprasident Rau in einem Brief vom 27. April 2003 an den Verfasser:”Ich finde es beeindruckend, mit welcher Sorgfalt Sie die Ereignisse im Umfeld des Massakers von Kalavryta und das Verbrechen in Kalavryta vom 13. Dezember 1943 recherchiert haben. Ihre detaillierte Dokumentation uber die damaligen Geschehnisse tragt auch dazu bei, dem Lesepublikum, Studenten und anderen Interessierten, die Moglichkeit zu eroffnen, sich auf der Grundlage von moglichst umfassenden Fakten mit den damaligen Geschehnissen und Verbrechen auseinander zu setzen. Das ist auch deshalb ganz besonders verdienstvoll, weil Zeitzeugen und Hinterbliebene nicht fur unbegrenzte Zeit durch ihr Zeugnis die Erinnerung an die Ereignisse von damals wach halten konnen.Die Kenntnis der Vergangenheit ist aber wichtig, um die Zukunft zu gestalten. Ich denke, dass Ihr Buch daher auch einen Beitrag fur die weitere Entwicklung der deutsch-griechischen Beziehungen leisten kann.
Was in Griechenland wahrend des 2. Weltkrieges geschah, ist in Deutschland und Osterreich bislang kaum bekannt. In dem hier vorgelegten Werk wird erstmals der Weg der 717. Infanterie-Division bzw. 117. Jager-Division von ihrer Aufstellung 1941 bis zu ihrem Ende 1945 verfolgt und dabei in den gesamten Kriegsverlauf auf der Peloponnes eingebunden; eingehend behandelt wird auch die Rolle der Briten, Italiener, der Partisanenverbande und der sog. Sicherheitsbataillone. Zentrales Thema der umfangreichen Recherchen auf der Grundlage bisher unveroffentlichter Dokumente aus etwa zwanzig Archiven, der Auswertung von Ermittlungsverfahren und Prozessakten, personlichen Aufzeichnungen,Tagebuchern und uber 50 Interviews mit Zeitzeugen sind die “Suhnemassnahmen” und das damit verbundene Massaker an Zivilisten im Rahmen des “Unternehmen Kalawrita”. Von diesem wohl grossten Kriegsverbrechen, welches von der Wehrmacht ausserhalb des slawischen Raumes im 2. Weltkrieg begangen wurde, zeichnet der Autor ein erschreckendes Bild. Er rekonstruiert minutios die historischen Vorgange, zeichnet die Lebenslaufe der damaligen Tater und Opfer genauestens nach, entlarvt Legenden und korrigiert Daten und Zahlen, wobei er sich besonders darum bemuht hat, die tatsachliche Anzahl der Opfer zu belegen. Die Darstellung schliesst den Nurnberger Sudostgeneralsprozess und das Versagen der deutschen Nachkriegsjustiz gegenuber den Verantwortlichen ebenso ein wie die aktuelle Diskussion um Kriegsentschadigung.Der reich bebilderte Band enthalt ca. 240 grosstenteils unpublizierte Photos und Dokumente.H.F. Meyer (*1940) hat sich mehrfach intensiv mit der Geschichte der deutschen Besatzung in Griechenland auseinandergesetzt, neben mehreren Studien in der Zeitschrift THETIS stammen aus seiner Feder die Monographien Vermisst in Griechenland (1992) und Kommeno. Erzahlende Rekonstruktion eines Wehrmachtsverbrechens in Griechenland (Koln: Romiosini, 1999).Bundesprasident Rau in einem Brief vom 27. April 2003 an den Verfasser:”Ich finde es beeindruckend, mit welcher Sorgfalt Sie die Ereignisse im Umfeld des Massakers von Kalavryta und das Verbrechen in Kalavryta vom 13. Dezember 1943 recherchiert haben. Ihre detaillierte Dokumentation uber die damaligen Geschehnisse tragt auch dazu bei, dem Lesepublikum, Studenten und anderen Interessierten, die Moglichkeit zu eroffnen, sich auf der Grundlage von moglichst umfassenden Fakten mit den damaligen Geschehnissen und Verbrechen auseinander zu setzen. Das ist auch deshalb ganz besonders verdienstvoll, weil Zeitzeugen und Hinterbliebene nicht fur unbegrenzte Zeit durch ihr Zeugnis die Erinnerung an die Ereignisse von damals wach halten konnen.Die Kenntnis der Vergangenheit ist aber wichtig, um die Zukunft zu gestalten. Ich denke, dass Ihr Buch daher auch einen Beitrag fur die weitere Entwicklung der deutsch-griechischen Beziehungen leisten kann.
- By (author) Hermann Frank Meyer
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