Von Professorenzirkeln, Studentenkneipen und akademischem Networking

Universitare Geselligkeiten von der Aufklarung bis zur Gegenwart

edited by Dietmar Klenke, Matthias Asche and contributions by Birgit Riegraff, Lisa Fetheringill Zwicker, Sabrina Lausen, Regina Meyer, Christian George, Dietmar Klenke, Harald Lonnecker, Matthias Stickler, Thomas Becker, Matthias Asche and Marian Fussel

Book cover: Von Professorenzirkeln, Studentenkneipen und akademischem Networking

Extent: 246 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Social Sciences 

Series: Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen

Series volume number: 19

Language: German

Hardback (Published)

(April 2017)

ISBN: 9783412225209

6.65 x 9.45 inches

Price: $41.00

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Die gesellschaftliche Stellung der Universitaten, ihr politisches Selbstverstandnis, ihr Prestige und ihre Rolle als Deutungsmacht grundeten sich stets auf einen Unterbau aus geselligen Strukturen. Die moderne Massenuniversitat kennt eine andere Geselligkeitskultur als ihre Vorlaufer, die man im Humboldt’schen Geist als erhabene Statte der forschenden Welterklarung angesehen hat. In fruheren Zeiten fuhrten der professorale Habitus und das elitare Student-Sein zu anderer Geselligkeit als das heutige Selbstverstandnis einer kundenorientierten Ausbildungsanstalt, die zunehmend Dienstleistungscharakter hat. Professorenvilla und Studentenverbindungen haben als Markenzeichen ausgedient. Pendlertum, passgenaues berufsstrategisches Networking und Tagungstourismus pragen die universitaren Geselligkeiten neuen Typs. Aber auch Prasenzvorschriften fur Professoren wie der nordrhein-westfalische “Sitzarsch-Erlass”, der Geselligkeit verordnen wollte, gehoren der Vergangenheit an.


Die gesellschaftliche Stellung der Universitaten, ihr politisches Selbstverstandnis, ihr Prestige und ihre Rolle als Deutungsmacht grundeten sich stets auf einen Unterbau aus geselligen Strukturen. Die moderne Massenuniversitat kennt jedoch eine andere Geselligkeitskultur als ihre Vorlaufer, die man im Humboldt’schen Geist als erhabene Statte der forschenden Welterklarung angesehen hat. Der Band untersucht Formen universitarer Geselligkeit vom professoralen Habitus und dem elitaren Student-Sein fruherer Zeiten bis zum heutigen Selbstverstandnis einer kundenorientierten Ausbildungsanstalt, die zunehmend Dienstleistungscharakter hat. Professorenvilla und Studentenverbindungen haben als Markenzeichen ausgedient. Pendlertum, passgenaues berufsstrategisches Networking und Tagungstourismus pragen die universitaren Geselligkeiten neuen Typs. Aber auch Prasenzvorschriften fur Professoren wie der nordrhein-westfalische “Sitzarsch-Erlass”, der Geselligkeit verordnen wollte, gehoren der Vergangenheit an.

  • Contributions by Matthias Asche
  • Contributions by Thomas Becker
  • Contributions by Marian Füssel
  • Contributions by Christian George
  • Contributions by Dietmar Klenke
  • Contributions by Sabrina Lausen
  • Contributions by Harald Lönnecker
  • Contributions by Regina Meyer
  • Contributions by Birgit Riegraff
  • Contributions by Matthias Stickler
  • Contributions by Lisa Fetheringill Zwicker
  • Edited by Matthias Asche
  • Edited by Dietmar Klenke