Von der Notgemeinschaft zum Reichsforschungsrat

Wissenschaftspolitik im Kontext von Autarkie, Aufrustung und Krieg

by Soren Flachowsky

Book cover: Von der Notgemeinschaft zum Reichsforschungsrat

Extent: 545 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Earth & Life Sciences 

Series: Studien zur Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Series volume number: 3

Language: German

Paperback (Published)

(January 2008)

ISBN: 9783515090254

6.65 x 9.45 inches

Price: $92.00

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Im Marz 1937 wurde der Reichsforschungsrat (RFR) vor dem Hintergrund des nationalsozialistischen Vierjahresplanes gegrundet. Genese und Geschichte des Reichsforschungsrates bilden den Gegenstand dieses Bandes. Im Gegensatz zur bisherigen Forschungssicht vertritt er die These, dass dem RFR eine zentrale Rolle bei der Koordination der Rustungsforschung zukam, er zu den wichtigsten Instanzen der Forschungsforderung im NS-Wissenschaftssystem gehorte und sich in der Endphase des Zweiten Weltkrieges zur bedeutendsten staatlichen Forschungsforderungsorganisation entwickelte. Als wissenschaftspolitische Koordinations- und Verwaltungsinstanz unterstutzte der RFR die Expansionspolitik der Nationalsozialisten massgeblich: Er forderte den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den an den Ergebnissen der Forschung interessierten Stellen und steuerte die von ihm finanzierte kriegs- und rustungsrelevante Forschung uber alle Facher hinweg auf breiter Front. Gestutzt auf eine breite Quellenbasis wird der RFR nicht nur in den Kontext der NS-Wissenschaftspolitik, sondern auch in die Entwicklung der deutschen Wissenschaftsorganisation in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts und in die Geschichte der um die Notgemeinschaft beziehungsweise Deutschen Forschungsgemeinschaft gruppierten Forschungsforderung eingeordnet.

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