Von der Materie der Wissenschaft zur Wissenschaft der Materie.
Schellings Naturphilosophie im Ausgang der Transzendentalphilosophie Kants und Fichtes und ihre Kritik einer systematischen Bestimmung des Verhältnisses von Natur und Vernunft.
By (author) Myriam Gerhard
Paperback (Published)
(July 2002)
ISBN: 9783428108510
6.18 x 9.17 inches
Price: $131.00
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Schelling versucht die Allgemeinheit und Notwendigkeit der Erkenntnisse nicht aus der Natur der Dinge, sondern aus der Natur unseres Geistes zu begrunden. Aus der Natur des endlichen Geistes soll die allgemeine und notwendige Verknupfung unserer Vorstellungen deduziert werden, und, um zugleich die objektive Realitat der systematischen Verbindung unserer Vorstellungen zu garantieren, soll die Natur der Dinge mit der Deduktion konstruiert werden. “Von nun an ist zwischen Erfahrung und Spekulation keine Trennung mehr. Das System der Natur ist zugleich das System unseres Geistes (…)”. Mit der Identitat des Systems des Wissens und des Systems der Gegenstande des Wissens versucht Schelling die Idealitat und Realitat des Wissens zu begrunden. Die Voraussetzungen fur seinen Ideal-Realismus findet Schelling in den Schriften Kants und Fichtes zumindest implizit enthalten. Das Resultat seiner Bemuhungen, die Einheit von Vernunft und Natur zu begrunden, fuhrt auf eine Bestimmung des Verhaltnisses von erkennendem Subjekt und Natur, das die Natur nicht bloss als Objekt, sondern zugleich als Subjekt erfasst. Die Natur als Subjekt aufzufassen, scheint als ein Regulativ und Korrektiv fur einen szientifischen Wissenschaftsbegriff fungieren zu konnen, der die zunehmende Zerstorung seines Gegenstandes, der Natur, mit sich zu fuhren scheint. Sowohl die Voraussetzungen als auch das Resultat der Schellingschen Naturphilosophie im Hinblick auf eine vernunftige Bestimmung des Verhaltnisses von Natur und Vernunft sind Gegenstand dieser Arbeit.
- By (author) Myriam Gerhard
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