Vom äußersten Westen der Welt

Die Griechische Ethnographie und die Völker Iberiens und der Keltiké im Schatten der römischen Expansion (2. Jahrhundert v. Chr. – 1. Jahrhundert n. Chr.)

By (author) Julian Gieseke

Book cover: Vom äußersten Westen der Welt

Extent: 486 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Classical Studies

Language: German

Hardback (Published)

(July 2023)

ISBN: 9783515134620

6.69 x 9.45 inches

Price: $129.00

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Wie nahmen die Griechen die keltischen und iberischen Volker in der Zeit der romischen Eroberung des Westens (2.-1. Jahrhundert v. Chr.) wahr? Wichtig waren dabei Vergleichspraktiken: Nur durch Vergleiche mit bekannten Phanomenen konnten die Autoren ethnographischer Texte ihrem Publikum das Fremde verstandlich machen. Die ,Barbaren’ des aussersten Westens wurden dabei zunachst als grausame, primitive Krieger dargestellt, deren Naturell dem rauen Klima ihrer unzuganglichen und kalten Heimat entsprach. Nachdem Caesar und Augustus ganz Gallien und Hispanien unterworfen hatten, mussten die Griechen jedoch akzeptieren, dass die Barbaren genauso Teil des Imperiums geworden waren wie sie selbst. Die Romer waren fur die Griechen einzigartig, denn sie hatten die Geschichte fur immer verandert: Nun konnten die Barbaren den Umweltdeterminismus uberwinden und selbst Romer werden.

Julian Gieseke ist Althistoriker und hat 2021 an der Universität Bielefeld zur Hellenistischen Ethnographie promoviert. Inzwischen beschäftigt er sich mit der römischen Herrschaftsorganisation im 1. Jahrhundert n. Chr. und der Rolle der so genannten Klientelkönige.

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