Volkswirtschaft besser verstehen

Das Ungefähre in der Nationalökonomik

By (author) Adolf Wagner

Book cover: Volkswirtschaft besser verstehen

Extent: 136 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Business & Economics

Language: German

Paperback (Published)

(November 2022)

ISBN: 9783896737823

6.18 x 9.17 inches

Price: $51.00

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Die Frage, welcher Bedingungen eine bestimmte staatlich eingebundene Volkswirtschaft (Nationalökonomie) bedarf, um gut zu funktionieren, wird von Fachleuten ganz unterschiedlich und zudem auch ungenau beantwortet. Doch Dissens und Konflikt sind der Materie der Nationalökonomik immanent, auch wenn diese sich oft als eine Art Sozialphysik mit Regeln zeigen möchte, die immer und überall Gültigkeit beanspruchen können. Dies wird im vorliegenden Buch näher ausgeführt und korrigiert.


Die Frage, welcher Bedingungen eine bestimmte staatlich eingebundene Volkswirtschaft (Nationalokonomie) bedarf, um gut zu funktionieren, wird von Fachleuten ganz unterschiedlich und zudem auch ungenau beantwortet. Doch Dissens und Konflikt sind der Materie der Nationalokonomik immanent, auch wenn diese sich oft als eine Art Sozialphysik mit Regeln zeigen mochte, die immer und uberall Gultigkeit beanspruchen konnen. Tatsachlich ist sie jedoch trotz mathematischer Ausdrucksweisen gezwungen, mit unscharfen Variablen, ungenauen Daten und weichen Verknupfungen zu arbeiten. Das Ungenaue, Ungefahre und Mehrdeutige einer Sozialwissenschaft vermag die Nationalokonomik nicht abzuschutteln. Dies wird im vorliegenden Buch naher ausgefuhrt, so dass der Leser zu einer angemessenen Erwartung gegenuber nationalokonomischen Analysen findet. Als eine Kernfrage bleibt, ob vergangenheitsbewahrte Quasi-Theorien sich fur zukunftstaugliche Aussagen eignen.

Einleitung
Dreierlei Antriebe zur Bereinigung der Nationalökonomik

A. Menschen und Bevölkerungen
Veränderliche Menschen und Bevölkerungen – Eine Veblen-Schopenhauer-Bevölkerung und Gesellschaft – Macht haben und Macht ausüben – Globalisierung, Wirtschaftsunion und Neo-Kolonialismus

B. Geld, Zeit und Machtzuteilung
Geldwohlstand und Zeitwohlstand – Budgetdisziplin stabilisiert individuell und kollektiv – Aktive Buchgeldschöpfung und Machtzuteilung – Die Nicht-Neutralität von Geldmengenänderungen

C. Maschinerie und Methodologie
Die Fehlvorstellung vom »Maschinenmodell« – Die Nationalökonomik ist keine Sozialphysik – Ungefähre, unscharfe und bereinigte Ökonomik – Staatsform und Menschenbild

D. Starker Staat und neue Modellierung
Zwischen Skepsis und Hoffnung auf den guten, starken Staat – Dynamische Makromodelle transportieren Wirtschaftstheorien für Epochen von Regionen – Verformungen der Makromodelle als Strukturwandel und Evolution – Stützel-Raabe-Modelle mit Einperioden-Theorien zu bevorzugen

E. Wachstumszyklen, Resilienz und Regionales
»Step Cycles« als evolutorische gesamtwirtschaftliche Entwicklung – Induzierte Resilienz? – Macht im Kreislauf-Ungleichgewicht – Regionalökonomik: Endogene Potenziale

F. Kapitalien, Impulse und Vorauswirtschaft
Unechte Kapitalakkumulation – Wicksell-Effekte verbinden Geldkapital und Realkapital – Entwicklungsimpulse durch Geldkapital – Fortschritte, Vorauswirtschaft und Faktorpreis-Grenzen

G. Abschließende Bemerkungen
Frühe Schritte der Erneuerung durch Adolph Wagner (1835–1917) – Für oder gegen das Koexistenzparadoxon?

Literatur

Anhänge
Anhang 1: »How to get Europe and the Euro shockproof?« – Anhang 2: Begrenztes ökonomisches Erfahrungswissen und die Rechtswissenschaft. Einige Thesen und Notizen

Sachregister

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