Schreibengehen

Literatur und Fotografie en passant

by Axel Gellhaus

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Extent: 162 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Literary Studies

Language: German

Hardback (Published)

(October 2008)

ISBN: 9783412201371

6.65 x 8.27 inches

Price: $33.00

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In einer Folge von Essays untersucht Axel Gellhaus in seinem Buch das Verhaltnis der Dichtung zu den von ihr geschaffenen Raumen. Jeder Erzahlvorgang setzt nicht nur das Vorhandensein von Raum voraus, sondern schafft sich selbst, als Bewegung des Denkens, seine spezifische Raumlichkeit. Der Gang der Erzahlung ist die integrale Metapher der Koordinaten von Raum und Zeit. Anhand verschiedener Beispiele aus der Literaturgeschichte – Rilkes Zeit/Raum, Celans Wortlandschaften, Ransmayers letzter Welt u.a. – werden deren Grundphanomene analysiert. Es geht um die Schwelle als Topos literarischer Selbstreflexion, den Gang und seine verschiedenen Temperamente als Strukturmetapher des Erzahlens, das Vordringen ins Aporetische als Ende der Erzahlbarkeit. Und schliesslich wird der Schreibakt selbst als ein Labyrinth von Gangen ubers Papier von der Vorstellung befreit, es handele sich dabei um ein lineares Verfahren. Erganzt werden die Texte durch zwei Fotosequenzen, die ihre Existenz ebenfalls dem Gehen verdanken. Beides, Texte und Bilder, sind auf ihre Weise anspruchslos: Zeugnisse eines Passanten, die den Leser zum Mit- und Nachdenken einladen wollen uber die verschiedenen Formen der Erschliessung von Raumen.

  • By (author) Axel Gellhaus