Politische Theologie II.

Die Legende von der Erledigung jeder Politischen Theologie.

By (author) Carl Schmitt

Book cover: Politische Theologie II.

Extent: 101 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law, Philosophy, Social Sciences 

Language: German

Paperback (Published)

(June 2017)

ISBN: 9783428152216

6.18 x 9.17 inches

Price: $44.00

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In seinem Alterswerk setzt sich Carl Schmitt mit der These seines langjahrigen Bekannten und Kritikers Erik Peterson auseinander, der die Unmoglichkeit jeder politischen Theologie behauptet hatte. Er halt dem zum Katholizismus konvertierten Theologen entgegen, dass dessen Kritik das typische Produkt einer protestantischen Krisentheologie sei, die von der Fiktion sauberer Trennungen zwischen Politik und Religion ausgehe. Nach weiteren Widerlegungen geht Carl Schmitt in einem ausfuhrlichen Nachwort auf Hans Blumbergs Verteidigung der Legitimitat der Neuzeit ein und entwirft ein Bild von der Selbstzerstorung des modernen Menschen in einer ganzlich profanierten Welt mit neuen Feindschaften.

Hinweis zur Orientierung des Lesers

Einführung

I. Die Legende von der endgültigen theologischen Erledigung

Inhalt der Legende – Hans Barions Kritik der Politischen Theologie – Die gegenwärtige Aktualität der Erledigungs-Legende (Hans Maier – Ernst Feil – Ernst Topitsch)

II. Das legendäre Dokument

Entstehung und zeitliche Begrenzung des Stoffes – Politisch-theologische Einschaltung: le roi règne et ne gouverne pas – Begrenzung von Stoff und Fragestellung auf der politischen Seite: Die Monarchie – Begrenzung von Stoff und Fragestellung auf der theologischen Seite: Der Monotheismus – Eusebius als der Prototyp Politischer Theologie – Die Konfrontation Eusebius – Augustinus

III. Die legendäre Schlußthese

Die Aussagen der Schlußthese – Die Aussagekraft der Schlußthese

Nachwort. Zur heutigen Lage des Problems: Die Legitimität der Neuzeit

Personenverzeichnis

Carl Schmitt, geboren am 11.7.1888 in Plettenberg, lehrte als Professor für Verfassungs- und Völkerrecht in Greifswald (1921), Bonn (1922), Berlin (Handelshochschule, 1926), Köln (1932) sowie an der Universität Berlin (1933–1945). Er gehört zu den anregendsten und zugleich umstrittensten politischen Denkern dieses Jahrhunderts in Deutschland. Vor allem seine Definitionen der Begriffe Politische Romantik und Politische Theologie, Souveränität, Diktatur, Legalität und Legitimität sowie des Politischen (»Freund-Feind-Theorie«) hatten starken Einfluß weit über die Grenzen Deutschlands und seines Faches hinaus. Carl Schmitt starb 96jährig am Ostersonntag, dem 7. April 1985, in seinem Geburtsort.

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