Politische Sozialgeschichte im Dialog

Der Briefwechsel zwischen Hans Rosenberg und Hans-Ulrich Wehler

Edited by Vito Francesco Gironda Edited by Manfred Hettling

Book cover: Politische Sozialgeschichte im Dialog

Extent: 702 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: German Studies, Social Sciences 

Language: German

Hardback (Published)

(September 2025)

ISBN: 9783525311677

6.93 x 9.69 inches

Price: $87.00

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Der Anspruch, Geschichte als “Historische Sozialwissenschaft” zu betreiben, trug seit den spaten 1960er Jahren zur Etablierung der Sozialgeschichte in Westdeutschland bei. Massgeblichen Anteil daran hatten Hans-Ulrich Wehler in Bielefeld und der 1933 emigrierte Hans Rosenberg, die personlich, fachlich und politisch eng miteinander verbunden waren. Ihr Briefwechsel ist eine herausragende Quelle fur die Wissenschaftsgeschichte der Sozialgeschichte in Deutschland, fur das personliche Verhaltnis der beiden, fur die strategischen Planungen und institutionellen Grundungen einer sich kritisch nennenden Geschichtswissenschaft. Eine ausfuhrliche Einleitung mit zwei langeren Biographien der Briefpartner ermoglicht zudem eine Einordnung in die Entwicklung der deutschen Geschichtswissenschaft.


Der Anspruch, Geschichte als “Historische Sozialwissenschaft” zu betreiben, hat seit den spaten 1960er Jahren entscheidend zur Etablierung der Sozialgeschichte in Westdeutschland beigetragen. Massgeblichen Anteil daran hatten Hans-Ulrich Wehler an der neugegrundeten Universitat Bielefeld und der 1933 emigrierte Hans Rosenberg, die personlich, fachlich und politisch eng miteinander verbunden waren. Der Briefwechsel dieser zwei international bekannten deutschen Historiker ist eine herausragende Quelle fur die Wissenschaftsgeschichte der Sozialgeschichte in Deutschland und fur die strategischen Planungen und institutionellen Grundungen einer sich kritisch nennenden Geschichtswissenschaft. Die oft anschaulich und oftmals selbst- und fremdkritisch geschriebenen Briefe ermoglichen Einblicke in die hinter ihren Werken stehenden Historikerpersonlichkeiten und in die Entstehungsprozesse ihrer Studien. Eine ausfuhrliche Einleitung mit zwei langeren Biographien der Briefschreiber, die Vito Gironda und Manfred Hettling auf der Grundlage neuer, unveroffentlichter Quellen erarbeitet haben, ermoglicht eine fundierte Einbettung in die Entwicklung der deutschen Geschichtswissenschaft. Die Briefe und ihre ausfuhrliche Einordnung in den fachlichen und biographischen Kontext vertiefen und differenzieren unser Wissen uber die Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert und entmythologisieren das Bild der Sozialgeschichte Bielefelder Pragung.

Vito Gironda ist seit 2021 apl. Professor für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Bielefeld; 2016 und 2022 war er Gastprofessor an der Universität Bologna und seit 2017 ist er Redaktionsmitglied von „Storicamente. Rivista di storia Università di Bologna“.

  • Edited by Vito Francesco Gironda
  • Edited by Manfred Hettling

»Insgesamt eröffnet die verdienstvolle Edition aber höchst instruktive Einblicke in den Umbruch, der sich in der amerikanischen und westdeutschen Geschichtswissenschaft von den 1960er- bis zu den 1980er-Jahren vollzog.«
Arnd Bauerkämper, sehepunkte 26 (2026), Nr. 5

»For anyone interested in the history of historical writing in the old Federal Republic, or in the history of transatlantic intellectual exchange, this volume – expertly edited by Vito Francesco Gironda and Manfred Hettling – is required reading.«
Helmut Walser Smith, H-Soz-Kult, 10.04.2026

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