Ökonomik und Hauswirtschaft im klassischen Griechenland
By (author) Moritz Hinsch
Hardback (Published)
(February 2021)
ISBN: 9783515128414
6.69 x 8.46 inches
Price: $189.00
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Die Antike war die Epoche der Hauswirtschaft. Moritz Hinsch vertritt diese alte These fur das klassische Griechenland mit grundlegend neuer Ausrichtung. Der Haushalt blieb die zentrale wirtschaftliche Organisationseinheit, gerade weil seine flexible institutionelle Ordnung die Anpassung an die expandierende Geldwirtschaft im Mittelmeerraum erlaubte. Auch die philosophischen Abhandlungen zur Okonomik, der Kunst der Haushaltsfuhrung, bewertet Hinsch neu. Diese Texte waren keine praktischen Fachbucher, aber sie geben Auskunft uber Grundprinzipien der griechischen Hauswirtschaft. Sie waren literarisch gestaltete Beitrage zu einem normativen Diskurs uber Reichtum und Erwerb. Die Zeitgenossen der klassischen Zeit empfanden diese Themen zunehmend als problematisch, weil die gesteigerte Statuskonkurrenz alle Haushalte dazu zwang, effizienter zu wirtschaften und ihren Nutzen zu maximieren. Die zu diesem Zweck verfolgten Strategien waren komplex: Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in der Ehe, Kooperation unter Verwandten und der rationalisierte Einsatz von Sklaven, aber auch die Investition in soziales und symbolisches Kapital durch ostentativen Konsum und ehrenhaftes Geschaftsgebaren.
Die Antike war die Epoche der Hauswirtschaft. Moritz Hinsch vertritt diese alte These fur das klassische Griechenland mit grundlegend neuer Ausrichtung. Der Haushalt blieb die zentrale wirtschaftliche Organisationseinheit, gerade weil seine flexible institutionelle Ordnung die Anpassung an die expandierende Geldwirtschaft im Mittelmeerraum erlaubte. Auch die philosophischen Abhandlungen zur Okonomik, der Kunst der Haushaltsfuhrung, bewertet Hinsch neu. Diese Texte waren keine praktischen Fachbucher, aber sie geben Auskunft uber Grundprinzipien der griechischen Hauswirtschaft. Sie waren literarisch gestaltete Beitrage zu einem normativen Diskurs uber Reichtum und Erwerb. Die Zeitgenossen der klassischen Zeit empfanden diese Themen zunehmend als problematisch, weil die gesteigerte Statuskonkurrenz alle Haushalte dazu zwang, effizienter zu wirtschaften und ihren Nutzen zu maximieren. Die zu diesem Zweck verfolgten Strategien waren komplex: Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in der Ehe, Kooperation unter Verwandten und der rationalisierte Einsatz von Sklaven, aber auch die Investition in soziales und symbolisches Kapital durch ostentativen Konsum und ehrenhaftes Geschaftsgebaren.
- By (author) Moritz Hinsch
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