Nicolai Hartmann – Heinz Heimsoeth. Briefwechsel 1921–1950

Edited by Christian Tilitzki By (author) Nicolai Hartmann By (author) Heinz Heimsoeth

Book cover: Nicolai Hartmann – Heinz Heimsoeth. Briefwechsel 1921–1950

Extent: 1324 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Philosophy

Language: German

Hardback (Published)

(July 2024)

ISBN: 9783428188369

6.18 x 9.17 inches

Price: $290.00

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Diese Edition der 714 Briefe umfassenden, ausfuhrlich erlauterten Korrespondenz zwischen Nicolai Hartmann und Heinz Heimsoeth erschliesst eine aussergewohnliche Quelle zur Geschichte der deutschen Universitatsphilosophie in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts. Sie vermittelt tiefe Einblicke in Weltanschauung, Mentalitat und Selbstverstandnis einer am Syndrom des Unpolitischen krankenden Bildungselite in der Weimarer Republik, unter der NS-Diktatur und in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft bis zur Grundung der Bonner Republik.


English summary: Nicolai Hartmann – Heinz Heimsoeth: Correspondence 1921-1950: The correspondence between Nicolai Hartmann (1882-1950), the creator of a New Ontology, and the historian of philosophy Heinz Heimsoeth (1886-1975), who became international known with his presentation of the Six great themes of occidential metaphysics and the end of the Middle Ages, published here for the first time is intended to contribute to the images of German philosophy in the Age of extremes. The letters presented here are in terms of scope and intensity almost unique among the scholary correspondence of its epoch and shall revise the image which has so far been reduced to a few celebrities like Martin Heidegger and Ernst Cassirer, in a way that increases complexity. German description: Die hier erstmals veroffentlichte, nach Umfang und Intensitat unter den Gelehrtenbriefwechseln ihrer Epoche nahezu einzigartige Korrespondenz zwischen dem an einer Neuen Ontologie arbeitenden Problemdenker Nicolai Hartmann (1882-1950) und dem mit seiner Darstellung der Sechs grossen Themen der abendlandischen Metaphysik und der Ausgang des Mittelalters international bekannt gewordenen Philosophiehistoriker Heinz Heimsoeth (1886-1975) soll dazu beitragen, ein umfassenderes und komplexeres Bild von der deutschen Universitatsphilosophie im Zeitalter der Extreme zu vermitteln als das bislang im fachlichen wie offentlichen Diskurs vorherrschende, das sich auf wenige prominente Denker wie Martin Heidegger und Ernst Cassirer konzentriert. Fast 3000 Anmerkungen zu den 714 Briefen der beiden einflussreichen Gelehrten betten die vielstimmige, auf politisch-weltanschauliche Lebensdeutung und Sinnstiftung ausgerichtete deutsche akademische Philosophie zwischen 1920 und 1950 exemplarisch in ihre zeit- und wissenschaftshistorischen Zusammenhange ein. Zugleich spiegelt dieses epische Briefgesprach den in die NS-Herrschaft mundenden grandiosen Irrtum der politikfremden deutschburgerlichen Geistigkeit wider, sich die Politik nichts angehen zu lassen (Kurt Sontheimer).

Einleitung

Briefe
Marburg
Marburg – Königsberg – Köln
Königsberg – Köln – Berlin
Babelsberg – Köln – Berlin – Göttingen – Istanbul

Abbildungen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Personenregister

Biographische Notizen

Editorische Nachbemerkung und Dank

Christian Tilitzki, Dr. phil., historian of science.

  • Edited by Christian Tilitzki
  • By (author) Nicolai Hartmann
  • By (author) Heinz Heimsoeth