Nationalisierung der deutschen Oper im späten Vormärz 1840–1848
By (author) Natalia Nicklas
Hardback (Published)
(September 2017)
ISBN: 9783515117173
6.69 x 9.49 inches
Price: $95.00
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Wahrend des sogenannten spaten Vormarz, der 1840 mit der Rheinkrise begann und bis zum Ausbruch der 1848er Marzrevolution reichte, herrschte in Deutschland eine aufgeheizte Stimmung. Ausloser waren Spannungen mit Nachbarstaaten und eine wachsende Unzufriedenheit des aufstrebenden Burgertums uber die bestehenden Verhaltnisse. Als Folge davon gewann die Idee eines deutschen Nationalstaats, von dem man sich eine Losung fur die Probleme versprach, breiten Zuspruch. Die zentrale Rolle, die der eigenen Nation und allem, was mit ihr in Verbindung gebracht wurde, damit zukam, schlug sich in einer tiefgreifenden Veranderung des politischen und gesellschaftlichen Lebens nieder. Auch bei der deutschen Oper, die ein Nischendasein fuhrte und als unpolitisch, realitatsfern und vor allem als reformbedurftig galt, setzte ein Wandel ein. Gefordert wurde dies besonders von Anhangern der Nationalstaatsidee, die glaubten, durch die Nationalisierung der Oper auch zur nationalen Mobilisierung der Gesellschaft und zur politischen Einheit Deutschlands beitragen zu konnen. Natalia Nicklas geht in diesem Band den zugrundeliegenden theoretischen Vorstellungen nach und fragt nach ihrer Umsetzung in der Praxis.
Wahrend des sogenannten spaten Vormarz, der 1840 mit der Rheinkrise begann und bis zum Ausbruch der 1848er Marzrevolution reichte, herrschte in Deutschland eine aufgeheizte Stimmung. Ausloser waren Spannungen mit Nachbarstaaten und eine wachsende Unzufriedenheit des aufstrebenden Burgertums uber die bestehenden Verhaltnisse. Als Folge davon gewann die Idee eines deutschen Nationalstaats, von dem man sich eine Losung fur die Probleme versprach, breiten Zuspruch. Die zentrale Rolle, die der eigenen Nation und allem, was mit ihr in Verbindung gebracht wurde, damit zukam, schlug sich in einer tiefgreifenden Veranderung des politischen und gesellschaftlichen Lebens nieder. Auch bei der deutschen Oper, die ein Nischendasein fuhrte und als unpolitisch, realitatsfern und vor allem als reformbedurftig galt, setzte ein Wandel ein. Gefordert wurde dies besonders von Anhangern der Nationalstaatsidee, die glaubten, durch die Nationalisierung der Oper auch zur nationalen Mobilisierung der Gesellschaft und zur politischen Einheit Deutschlands beitragen zu konnen. Natalia Nicklas geht in diesem Band den zugrundeliegenden theoretischen Vorstellungen nach und fragt nach ihrer Umsetzung in der Praxis.
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