Motive und Alternativentwürfe christlicher Pazifisten

Die vorrangige Option der Gewaltfreiheit im Religionsunterricht der Kursstufe

By (author) Theodor Ziegler

Book cover: Motive und Alternativentwürfe christlicher Pazifisten

Extent: 426 pages

Publisher: V&R unipress

Subjects: German Studies, Religious Studies

Series: Evangelische Hochschulschriften Freiburg

Language: German

Paperback (Published)

(August 2018)

ISBN: 9783847108986

6.34 x 9.33 inches

Price: $82.00

On back order

Eine friedliche Welt ist moglich und ein Auftrag fur die kirchliche Bildungsarbeit. Deshalb bedarf es einer strukturellen Verankerung der Friedensbildung in der Ausbildung von Religionslehrkraften. Theodor Ziegler gibt Impulse fur religionspadagogische Handlungsfelder, insbesondere fur den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II.


Seit der konstantinischen Wende im vierten Jahrhundert bis in die Gegenwart wurden Menschen, die militarische Gewalt ablehnten, zum Schweigen gebracht. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Deutschland ein gewisses Verstandnis fur die Kriegsdienstverweigerer. Mit der Formel der vorrangigen Option der Gewaltfreiheit versuchte die EKD der biblischen Orientierung gerecht zu werden, ohne sich jedoch explizit von der nachrangigen militarischen Option zu distanzieren. In einer Zeit, in der Verantwortung ubernehmen einen Euphemismus fur volkerrechtswidrige Militaraktionen darstellt, konnen die an Evangelium, Menschenrechten, Lebenserfahrung und Vernunft orientierten Motive und Alternativentwurfe christlicher Pazifisten einen Ausweg aus dem Dilemma aufzeigen.Fur diesen Band fuhrte der Autor Interviews mit Harald Bretschneider, Eugen Drewermann, Theodor Ebert, Fernando Enns, Ute Finckh-Kramer, Albert Fuchs, Hans Haselbarth, Ullrich Hahn, Ullrich Lochmann, Stefan Maass, Paul Oestreicher, Ulrich Parzany, Paul Russmann, Horst Scheffler und Markus Weingardt. Since the Constantine shift in the fourth century, people who opposed the use of military force have been kept silent. It was not until after the Second World War that some understanding for conscientious objectors in Germany appeared. Using the “priority option of nonviolence” formula, the EKD sought to justify their biblical orientation without explicitly distancing itself from subsequent military options. At a time when “taking responsibility” is a euphemism for military actions that violate international law and those actions are further officially justified as “retaliatory action”, the motives and alternative plan of Christian pacifists based on the gospel, human rights, life experiences and good common sense can provide a way out of the dilemma.For this volume, the author has interviewed Harald Bretschneider, Eugen Drewermann, Theodor Ebert, Fernando Enns, Ute Finckh-Kramer, Albert Fuchs, Hans Haselbarth, Ullrich Hahn, Ullrich Lochmann, Stefan Maass, Paul Oestreicher, Ulrich Parzany, Paul Russmann, Horst Scheffler, Markus Weingardt.

Dr. Theodor Ziegler ist Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Freiburg und Leitungskreismitglied im Forum Friedensethik in der Evangelischen Landeskirche in Baden. Zuvor war er in der kirchlichen Jugendarbeit, in der Seelsorge fur Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende sowie im Religionsunterricht tatig.

  • By (author) Theodor Ziegler