Le recueil de prophylaxie contre les agressions des animaux venimeux du Musee de Brooklyn

Papyrus Wilbour 47.218.138

by Jean-Claude Goyon

Book cover: Le recueil de prophylaxie contre les agressions des animaux venimeux du Musee de Brooklyn

Extent: 230 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Ancient Egypt

Series: Studien zur spätägyptischen Religion

Series volume number: 5

Language: French

Hardback (Published)

(May 2012)

ISBN: 9783447065566

11.65 x 8.27 inches

Price: $87.00

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The Papyrus Wilbour 47.218.138 published here contains 55 formulas of differing length that were meant to serve as prophylactics against the attack of poisonous reptiles and arachnids and to guarantee the safeguarding of the Pharao Horus. While some of the formulas stem from the traditional repertoire, the second part of the papyrus contains mainly new formulas, and the third and fourth parts yield sometimes rather peculiar instructions on the capture of venomous snakes and the warding off of scorpions. French text.


Der bis zu seiner Entrollung 1966 durch S. Sauneron unveroffentlichte Papyrus 47.218-138 aus dem Brooklyn Museum/New York gehort zu den Handschriften des vermutlich aus Heliopolis stammenden und 1947 erworbenen Wilbour-Konvoluts, zu dem auch die illustrierten Zauberspruche (47.218.156), das Ritual zur Bestatigung der koniglichen Macht (47.218.50), der Schlangenpapyrus (47.218.48 und 85) und der geographische Delta-Papyrus(47.218.84) gehoren. Da das von Jean-Claude Goyon beschriebene Dokument zahlreiche Beschadigungen aufweist und der Anfang verloren gegangen ist, umfasst es nur noch 17 Blatter in einer auf das 3. Jahrhundert v. Chr. datierbaren hieratischen Schrift. In dieser heutigen Form beinhaltet die Sammlung 55 Formeln unterschiedlicher Lange, die dazu dienen sollen, Angriffen giftiger Reptilien und Spinnentiere vorzubeugen und die Sicherheit des Pharaos Horus zu garantieren. Eine grosse Anzahl der Formeln des ersten Teils entstammen dem traditionellen Repertoire wie z.B. dem “Socle Behague”, der Metternichstele oder den Texten “B” und “C” der Horusstelen uber Krokodile und magische Statuen. Im zweiten Teil des Papyrus uberwiegen hingegen neue Formeln, die dazu dienen, Bisse von giftigen Wesen zu verhindern und ihnen den Zugang zu den Obstgarten und Hausern zu verwehren. Im dritten und vierten Teil finden sich ausserdem teilweise recht wunderliche Anleitungen zum Fang giftiger Schlangen wie der schwarzen Kobra, oder auch zur Abwehr von Skorpionen. Der Schlussteil fugt eine vollstandige Version des “Rituel du lancer les quatre boules” einem zweiten bisher unveroffentlichten Repertoire von Zauberspruchen hinzu.

  • By (author) Jean-Claude Goyon