Kriminalprävention in Großsiedlungen.

Wirkungen baulicher und sozialer Maßnahmen am Beispiel der randstädtischen Neubaugebiete Marzahn Nord und Gropiusstadt.

By (author) Tim Lukas

Book cover: Kriminalprävention in Großsiedlungen.

Paperback (Out of print)

(August 2010)

ISBN: 9783428134052

5.87 x 8.86 inches

Price: $70.00

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Innerhalb der Diskussion um die Kommunale Kriminalprävention hat in den letzten Jahren insbesondere der Themenkomplex »Städtebau und Kriminalprävention« erheblich an Bedeutung gewonnen. Daher wird nunmehr zunehmend die Rolle von Kommunen und Wohnbaugesellschaften diskutiert, die durch städtebaupolitische Bestimmungen und Bestandserhaltungsmaßnahmen den Stadtraum und seine Nutzungsstrukturen entscheidend mitgestalten und auf diese Weise kriminelle Tatgelegenheiten erschaffen oder entschärfen. Am Beispiel zweier Berliner Hochhausquartiere werden in der vorliegenden Arbeit Möglichkeiten einer städtebaulich wie sozial orientierten Kriminalprävention in Großsiedlungen aufgezeigt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf die Kriminalität und die Kriminalitätswahrnehmung von Bewohnern untersucht.


Innerhalb der Diskussion um die Kommunale Kriminalprävention hat in den letzten Jahren insbesondere der Themenkomplex “Städtebau und Kriminalprävention” erheblich an Bedeutung gewonnen. Neben herkömmlichen Ansätzen und Strategien der Kriminalitätsprophylaxe wird nunmehr auch zunehmend die Rolle von Kommunen und Wohnbaugesellschaften diskutiert, die durch städtebaupolitische Bestimmungen und Bestandserhaltungsmaßnahmen den Stadtraum und seine Nutzungsstrukturen entscheidend mitgestalten und auf diese Weise kriminelle Tatgelegenheiten erschaffen oder entschärfen.

Inwieweit aber sind städtebauliche Programme dazu geeignet, das Ausmaß der kriminellen und nicht-kriminellen Devianz sowie den Grad der subjektiven Verunsicherung zu reduzieren? Am Beispiel zweier Berliner Hochhausquartiere werden in der vorliegenden Arbeit Möglichkeiten einer städtebaulich wie sozial orientierten Kriminalprävention in Großsiedlungen aufgezeigt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf die Kriminalität und die Kriminalitätswahrnehmung von Bewohnern untersucht.

Dr. phil. Tim Lukas, Dipl.-Soz. (geb. 1976) studierte Soziologie an der Universität Bielefeld. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Kriminologie des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht im Zeitraum von 2002 bis 2009 und koordinierte dort das international vergleichende Forschungsprojekt “Crime Prevention Carousel. Sharing Good Practice in Crime Prevention”. Seit 2009 ist Tim Lukas wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

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