Kooperatives Imperium

Politische Zusammenarbeit in der späten Habsburgermonarchie

Contributions by Franz Adlgasser Contributions by Peter Becker Contributions by Serhiy Choliy Contributions by Heiner Grunert Contributions by Pavel Kladiwa Contributions by Martin Klecacky Contributions by Uwe Müller Contributions by Martina Niedhammer Contributions by Judit Pál Contributions by Vlad Popovici Contributions by Ségolène Plyer Contributions by John Swanson Contributions by Peter Techet Contributions by Peter Urbanitsch Contributions by Jan Županič Contributions by Judith Brehmer Contributions by Pieter M. Judson Edited by Jana Osterkamp

Book cover: Kooperatives Imperium

Extent: 336 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Social Sciences , Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Bad Wiesseer Tagungen des Collegium Carolinum

Language: German

Hardback (Out of print)

(April 2018)

ISBN: 9783525370698

6.34 x 9.33 inches

Price: $63.00

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Imperien sind mehr als der gängige Zentrum-Peripherie-Gegensatz, sobald sie als »kooperativ« verstanden werden.


Im langen 19. Jahrhundert sahen sich die europaischen Imperien mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Die Habsburgermonarchie bildete hiervon keine Ausnahme. Im Zeitalter der Moderne standen Eisenbahn- und Infrastrukturprojekte, die Vermessung des Landes und Zahlung der Bevolkerung an. Auch in Bereichen wie Schulbildung, Sozialfursorge oder Militardienst waren Staat und Gesellschaft starker aufeinander angewiesen, zugleich verbreiterte sich die politische Partizipation der Bevolkerung. Die zentrale politische Steuerung kam mit der Fulle der Aufgaben an ihre Grenzen. Hier setzt der vorliegende Band an. Im Fokus steht die Frage, inwieweit das imperiale Zentrum der Habsburgermonarchie politische Vernetzung und Kooperation fur sich nutzte. Welche Formen der politischen Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen und mit gesellschaftlichen Eliten aus Wirtschaft, Religion und den Landern entwickelten sich? In der Imperienforschung finden Kooperationen zwischen Zentrum und Peripherien sowie zwischen den Peripherien bislang wenig Aufmerksamkeit. Sie widersprechen dem gangigen Modell eines ausschliesslich vom Zentrum aus gesteuerten Imperiums, wie es etwa von Alexander Motyl oder Jurgen Osterhammel mit dem Topos der radialen Herrschaftsordnung vertreten wird. Die Perspektive auf das kooperative Imperium bietet eine notwendige Erganzung. Damit offnet sich der Blick fur die vielfaltigen Integrationsmechanismen politischer Steuerung im Imperium.

  • Contributions by Franz Adlgasser
  • Contributions by Peter Becker
  • Contributions by Serhiy Choliy
  • Contributions by Heiner Grunert
  • Contributions by Pavel Kladiwa
  • Contributions by Martin Klecacky
  • Contributions by Uwe Müller
  • Contributions by Martina Niedhammer
  • Contributions by Judit Pál
  • Contributions by Vlad Popovici
  • Contributions by Ségolène Plyer
  • Contributions by John Swanson
  • Contributions by Peter Techet
  • Contributions by Peter Urbanitsch
  • Contributions by Jan Županič
  • Contributions by Judith Brehmer
  • Contributions by Pieter M. Judson
  • Edited by Jana Osterkamp