Konstantinopel

Kleinasien − Thracia. Syria. Palaestina − Arabia

By (author) Johannes G. Deckers By (author) Guntram Koch

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Hardback (Published)

(December 2018)

ISBN: 9783954903405

8.27 x 11.69 inches

Price: $117.00

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Sarkophagi are a group of monuments, which belongs to the core area of art and culture as well of the Imperial Roman as of the Early Christian and Byzantine Empire. In this volume of the »Repertorium der christlich-antiken Sarkophage« are published for the first time all the examples from Constantinople, the capital of the empire, as well as those in Asia Minor, in the provinces Syria, Palaestina and Arabia. This catalogue includes detailed descriptions and numerous illustrations. Introductions for each group put the material in a broader context.<br/>


English Summary: Sarkophagi are a group of monuments, which belongs to the core area of art and culture of the Imperial Roman as well as the Early Christian and Byzantine Empire. In this volume of the Repertorium der christlich-antiken Sarkophage are published, for the first time, all the examples from Constantinople, the capital of the empire, as well as those in Asia Minor, in the provinces Syria, Palaestina and Arabia. This catalogue includes detailed descriptions and numerous illustrations. Introductions for each group put the material in a broader context. German Description: Eines der zentralen Projekte des Deutschen Archaologischen Instituts ist die Dokumentation der reliefgeschmuckten christlich-antiken Sarkophage. Die Publikation ist auf funf Bande angelegt. Der hier vorliegende Band gilt dem ostmediterranen Bereich, wobei nicht nur die Produkte der Konstantinopler Werkstatten, sondern erstmals auch jene aus Kleinasien – Thracia sowie aus den Provinzen Syria, Palaestina und Arabia erfasst werden. Neben den langer bekannten konnte auch eine erhebliche Zahl von neu gefundenen, bisher oft nur unzureichend publizierten Stucken aufgenommen werden. Die Beschreibungen sind durch eine grosse Zahl meist neu angefertigter, z. T. farbiger Fotos erganzt. Einfuhrende Texte fassen den Wissenstand zusammen und umreissen die charakteristischen und problematischen Aspekte. Schliesslich dokumentiert dieser Band auch verschollene oder in jungerer Zeit zerstorte Stucke. Diese Grundlagenpublikation gilt einer Gattung von Monumenten, die zum Kernbereich der spatantiken und fruhbyzantinischen Kunst- und Kulturgeschichte gehort. Eine vergleichbar umfassende und genaue Bestandsaufnahme liegt bisher nicht vor. Diese bietet eine breite und solide Basis fur weiterfuhrende Forschungen. So lassen sich jetzt solche Fragen neu angehen, wie jene, ob Konstantinopel stadtromische Traditionen weiterfuhrte und wenn ja, in welcher Weise diese dort eigenstandig modifiziert wurden, oder ob sich hier auch eigene Formen und Darstellungsthemen entwickelten. Das gilt auch fur die Beantwortung der Frage, ob der ostmediterrane Bereich von den Konstantinopler Werkstatten in ahnlich intensiver Weise beeinflusst wurde, wie der westmediterrane von Rom.

  • By (author) Johannes G. Deckers
  • By (author) Guntram Koch

Der fünfte Band komplettiert das vor einem<br/>halben Jahrhundert begonnene Repertorium<br/>der christlich-antiken Sarkophage und erfasst<br/>erstmals auch den östlichen Mittelmeerraum,<br/>der bislang in der Sarkophag-Forschung relativ<br/>wenig Berücksichtigung gefunden hat. <br/>(...)<br/>So lässt der durch das Repertorium geschaffene<br/>anschauliche Überblick erkennen, wie<br/>stark sich Form und Nutzung von Sarkophagen<br/>unterscheiden konnten, von Region zu<br/>Region, aber auch von Provinz zu Provinz<br/>und selbst zwischen Orten derselben Provinz.<br/>Die Gründe für die eine oder andere Gestalt<br/>und Aufstellung liegen häufig noch im Dunkeln,<br/>und das Repertorium ist dazu geeignet,<br/>neue Forschungsprojekte mit einer größeren<br/>Tiefenschärfe anzustoßen, um insbesondere<br/>die provinziellen Sarkophage und ihre Nutzung<br/>genauer zu beschreiben und besser zu<br/>verstehen. Es ist verlockend sich vorzustellen,<br/>dass solche Forschungen eines Tages zu einer<br/>vervollständigten Neuauflage des Repertoriums<br/>führen könnten, dann möglicherweise<br/>als digitale und vollfarbige Datenbank und<br/>einschließlich der bislang ausgesparten mittelbyzantinischen<br/>Sarkophage, die sich nicht<br/>prinzipiell von den frühbyzantinischen unterscheiden.<br/>Als Buch erreicht der vorliegende<br/>Band Perfektion, was nicht zuletzt der Redaktion<br/>und Bildbearbeitung durch das Deutsche<br/>Archäologische Institut geschuldet ist. Die<br/>Komplettierung des Repertoriums ist auch<br/>ein Erfolg dieser Institution und der von ihr<br/>ermöglichten langfristigen Forschung.<br/><br/>Von: Philipp Niewöhner<br/>In: Jahrbuch für Antike und Christentum 61, 2018, S. 292-294
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