Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft

Band 17 (2008/2009): Kaiser Maximilian I. (1459 bis 1519) und die Hofkultur seiner Zeit. Interdisziplinäres Symposion Brixen, 26. bis 30. September 2007

Herausgegeben von Sieglinde Hartmann und Freimut Löser unter redaktioneller Mitarbeit von Robert Steinke

Book cover: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft

Hardback (Published)

(June 2009)

ISBN: 9783895006647

5.83 x 8.27 inches

Price: $104.00

In stock

PDF (Published)

(January 2009)

ISBN: 9783954906727

Price: $87.00

Volume 17 of the “Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft” presents some 40 papers on “Emperor Maximilian I (1459-1519) and the court culture of his time”. Maximilian is considered the first ruler to employ ‘modern’ media – primarily printing – in developing traditional courtly art forms to serve the exercising of imperial power. This groundbreaking change in usage forms the centrepoint for new cross-media research. Interdisciplinary perspectives offer a wide-ranging survey of this first modern-style ruler’s self-presentation and provide new directions for research on Maximilian and the Early Modern period.


English Summary: Volume 17 of the “Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft” presents some 40 papers on “Emperor Maximilian I (1459-1519) and the court culture of his time”. Maximilian is considered the first ruler to employ ‘modern’ media – primarily printing – in developing traditional courtly art forms to serve the exercising of imperial power. This groundbreaking change in usage forms the centrepoint for new cross-media research. Interdisciplinary perspectives offer a wide-ranging survey of this first modern-style ruler’s self-presentation and provide new directions for research on Maximilian and the Early Modern period. German Description: Mit dem 17. Band legt das “Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft” (JOWG) rund 40 Beitrage zum Thema “Kaiser Maximilian I. (1459 bis 1519) und die Hofkultur seiner Zeit” vor. Maximilian I. gilt als erster Herrscher, der neuzeitliche Medien, allen voran den Buchdruck, zur Entfaltung traditioneller Hofkunste im Dienste kaiserlicher Herrschaftsausubung genutzt hat. Daher bildet dieser epochale Medienwechsel den Mittelpunkt neuer intermedialer Fragestellungen. Dank der Zugriffe aus wechselnden Fachperspektiven, prasentiert sich als Ergebnis ein interdisziplinar aufgefachertes Spektrum der Medienwirksamkeit dieses ersten Herrschers neuzeitlichen Zuschnitts: neue Anstosse fur die Maximilian- und die Fruhneuzeitforschung.

  • Edited by Sieglinde Hartmann
  • Edited by Freimut Löser

"Review - English The current volume of conference proceedings places Emperor Maximilian I (1459-1519) at the centre of new investigations into the groundbreaking change in the usage of media that was more characteristic of his reign than of any other in Europe. Maximilian is considered the first ruler to have used the new medium of printing to develop traditional courtly art forms in the service of the imperial exercising of power. Researchers from different disciplines provide a wide-ranging survey of how this ruler presented himself to the outside world. Review - German Die Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft ist 1980 als internationale wissenschaftliche Vereinigung begrundet worden. Sie fordert die interdisziplinare Erforschung von Literatur und Kultur des Mittelalters und der Fruhen Neuzeit, insbesondere die Erschliessung von Leben und Werk Oswalds von Wolkenstein (ca. 1376/77-1445). Das ""Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft"" (JOWG) dokumentiert die jeweils neuesten Forschungsergebnisse. Der aktuelle Tagungsband ruckt Kaiser Maximilian I. (1459-1519) und die Hofkultur seiner Zeit in den Mittelpunkt neuer Fragen nach dem epochalen Medienwechsel, der seine Herrschaftsausubung wie keine anderen In Europa gepragt hat. Maximilian gilt als erster Herrscher, der das neue Medium des Buchdrucks zur Entfaltung traditioneller Hofkunste im Dienste kaiserlicher Herrschaftsausubung genutzt hat. So entwerfen Maximilianforscher unterschiedlicher Fachrichtungen ein breites Spektrum der Medienwirksamkeit dieses Herrschers. "
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„Die Ergebnisse der Tagung liegen weniger in den großen Leitfragen der Interpretation als im Detail, sind in der Summe aber reichhaltig. Dennoch ist der Band mit seinen gedrängten Kurzbeiträgen, die hier aber nicht einmal alle angesprochen werden können, eher ein Kaleidoskop oder besser: Stroboskop. Man kann nur hoffen, dass ein derartiges „Speed-Dating“ im Tagungsbetrieb keine Schule macht.“<br/><br/>Von: Clemens Joos<br/><br/>In: Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins Bd. 161, (Neue Folge 122), Stuttgart, Kohlhammer 2013.<br/>-----------------------------------<br/>„Dieser Band enthält 32 Beiträge einer 2007 in Brixen abgehalten Tagung. Die thematische Vielfalt der zumeist konzisen Beiträge ist groß. Im Folgenden sollen die Schwerpunkte benannt werden, ohne auf die einzelnen Aufsätze einzugehen. Ein zentrales Thema ist die Maximilianeische Hofkultur und ihre Medienwirksamkeit; weiters die Bedeutung des Humanismus bzw. einzelner Humanisten für den Herrscher und der Kaiser als Adressat humanistischer Widmungen; das frühneuzeitliche Heldenbild sowie „Historien“ und „Heldenbücher“ im Besitz des Habsburgers; die Bedeutung des burgundischen Hofes und seine Ausstrahlung auf das Reich; Diplomatie und Gesandtschaftswesen; universitätsgeschichtliche Fragestellungen; Musik und Zeremoniell. Erfreulicherweise beschäftigen sich einige Beiträge mit unterschiedlichen rezeptionshistorischen Fragestellungen: die Wahrnehmung des Grabmalprojektes in humanistischer Literatur; Anastasius Grüns Roman „Der letzte Ritter“; Maximilians Brautfahrt in Schauspiel und Oper des 19. Jahrhunderts; der Kaiser im Museum. Die Logik der Anordnung der Beiträge erschließt sich der Rezensentin nicht; zudem vermisst man Ausführungen zu Rolle und Bedeutung von Religion am Hof sowie im höfischen Alltag.“<br/><br/>In: Archiv für Reformationsgeschichte. 41 (2012). Nr. 304. <br/><br/>------------------------------<br/><br/>“Bref, Maximilian, un personnage “charnière” assurément, dont l’ultime contribution du livre montre la place qu’il a bien méritée dans les musées et les expositions. Encore la “Gedechtnus”, jusqu’à nos jours...”<br/><br/>Jean-Marie Cauchies<br/><br/>In: Le Moyen Age. CXVII (2011) 1. S. 173-174.<br/><br/>------------------------------<br/><br/>„Il tema che costituisce il titolo di questo volume è stato al centro del Symposium svoltosi dal 26 al 30 settembre 2007 presso l’Accademia Cusano di Bressanone, organizzato dalla Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft insieme con l’Università di Augusta e il Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum di Innsbruck. Oltre alla figura di Massimiliano come sagace imperatore e uomo di stato, con i saggi contenuti in quest’ opera si è voluto sottolineare anche la sua importanza come sovrano capace di promuovere lo sviluppo culturale e spirituale del proprio ambiente di corte. (...)<br/>Completano il volume le comunicazioni della Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft di Francoforte sul Meno e una serie di tavole a colori ripproducenti il ritatto di Massimiliano e della sua sposa Maria di Brogogna, nochné pagine di codici riccamente decorate.“<br/><br/>G.Fa.<br/><br/>In: Medioevo Latino. XXXI (2011). S. 1131.<br/><br/>------------------------------<br/><br/>„Zum 550. Geburtstag Kaiser Maximilians I. widmet die Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft - erstmalig in ihrer fast 30jährigen Geschichte - ein komplettes Jb. einem Schwerpunkt der Frühneuzeitforschung. Maximilian 1. gilt als erster Herrscher, der neuzeitliche Medien, allen voran den Buchdruck, zur Entfaltung traditioneller Hofkünste im Dienste kaiserlicher Herrschaftsausübung nutzte. Mit dem Ziel, diese Hofkultur und ihre Medienwirksamkeit unter neuen methodischen Ansätzen in den Blick zu nehmen, trafen sich rund 40 fürende Maximilianforscherinnen und -forscher aus Europa und den USA vom 26. bis 30. September 2007 in Brixen/Südtirol. Das Ergebnis ist ein umfangreicher, interdisziplinär angelegter Band mit 32 Beiträgen zum Thema (und drei davon unabhängigen), die sich in folgende Untersuchungsfelder einordnen lassen: Rekonstruktion des Hoflebens; der Hof als innen- und außenpolitisches Entscheidungszentrum; Maximilians Verhältnis zur Geschichte, die Begründung einer eigenen Memorialkultur und das Streben nach der ewigen „Gedechtnus“; seine mediale Selbstdarstellung in Kunstwerken und Schriften-, Maximilian als Förderer zeitgenössischer Kunst, Literatur und humanistischer Wissenschaft einerseits, als (möglicher) Autor und Sammler ritterlich-höfischer Literatur andererseits. Zur Abrundung des Bildes wird Maximilians Ausstrahlung in die Zeit nach seinem Tod, sein Nachleben in Literatur, Musik oder Ausstellungen, in den Blick genommen.“<br/><br/>Mirjam Eisenzimmer<br/><br/>In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. Band 66,2. S. 942-943.
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