»Ieglicher sang sein eigen ticht«

Germanistische und musikwissenschaftliche Beiträge zum deutschen Lied im Spätmittelalter

Edited by Christoph März (†) Edited by Lorenz Welker Edited by Nicola Zotz

Book cover: »Ieglicher sang sein eigen ticht«

Extent: 208 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Medieval Studies, Music & Performing Arts

Series: Elementa Musicae

Language: German

Hardback (Published)

(March 2011)

ISBN: 9783895003608

6.69 x 9.45 inches

Price: $73.50

In stock

The collection of essays, “Ieglicher sang sein eigen ticht”, is the result of a symposium at the monastery Neustift near Brixen, where germanists and musicologists talked about song in the late Middle Ages. The interdisciplinary focus is reflected by this publication: Ten scholars risk plumbing the depths of the relationship of music and text on a new basis. Fields of interest are the transmission in manuscript sources as well as aesthetics of imitation and plagiarism in the late Middle Ages and methodological consequences resulting from this interdisciplinary approach.<br/>


English Summary: The collection of essays, Ieglicher sang sein eigen ticht, is the result of a symposium at the monastery Neustift near Brixen, where germanists and musicologists talked about song in the late Middle Ages. The interdisciplinary focus is reflected by this publication: Ten scholars risk plumbing the depths of the relationship of music and text on a new basis. Fields of interest are the transmission in manuscript sources as well as aesthetics of imitation and plagiarism in the late Middle Ages and methodological consequences resulting from this interdisciplinary approach. German Description: Der Sammelband Ieglicher sang sein eigen ticht ist hervorgegangen aus einer Tagung im Kloster Neustift bei Brixen, die sich zum Ziel gesetzt hatte, Musikwissenschaftler und Germanisten ins gemeinsame Gesprach uber das spatmittelalterliche Lied zu bringen. Diese Ausrichtung spiegelt auch der nunmehr vorliegende Tagungsband: Zehn Germanisten und Musikwissenschaftler loten das Verhaltnis von Musik und Text jeweils neu aus. Der handschriftlichen Uberlieferung wird dabei ebenso Rechnung getragen wie der spatmittelalterlichen Asthetik des Aufnehmens und Weiterverarbeitens und den methodischen Konsequenzen, die sich aus einer solchen interdisziplinaren Herangehensweise ergeben.

  • Edited by Christoph März (†)
  • Edited by Lorenz Welker
  • Edited by Nicola Zotz

„Obwohl es sich um einen Verbund von Einzelstudien handelt, bietet der Band vielfältige Anregungen zur Spannung zwischen handschriftlicher Überlieferung und Performanz sowie zu grundsätzlichen methodischen Fragen der interdisziplinären Erforschung des mittelalterlichen Liedes“<br/><br/>Von Stefan Morent<br/><br/>In: Die Musikforschung, Jg. 67, 2014, 1, S. 62-63. <br/><br/>--------------------------------------<br/>Wenngleich die Beiträge zum vorliegenden Band bereits im Juni 2001 als Vorträge auf einer Tagung im Kloster Neustift bei Brixen gehalten wurden, verzögerte sich die Publikation bis jetzt, weil tragischerweise am 9.Nov. 2006 Christoph März aus dem Leben schied (...). Dessen ungeachtet enthält aber dieser Band eine Fülle weiterhin sehr spannender und aussagekräftiger Studien zu germanistischen und musikwissenschaftlichen Themen des Mittelalters, das hier relativ breit gespannt verstanden wird, gibt es ja Aufsätze ebenso zum althochdeutschen Lied (...) wie auch zur ,Volkslied’dichtung des 15. Jahrhunderts.<br/>Albrecht Classen<br/><br/>In: Mediaevistik (2012) Heft 25 S.231-232. <br/>---------------------<br/>„Der qualitätvolle Sammelband enthält vorwiegend Beiträge einer altgermanistisch-musikwissenschaftlichen Liedtagung, die 2011 in Neustift bei Brixen stattfand. Die lange Verzögerung des Erscheinens ist vor allem dem unerwarteten Tod von Christoph März (...) geschuldet. (...)<br/>Abgeschlossen wird die Reihe der durchweg sehr lesens- und bedenkenswerten Aufsätze durch einen nützlichen Beitrag von Ernst Hellgardt: „Neumen in Handschriften mit deutschem Text. Ein Katalog“ (...), in dem erstmals das gesamte Material, geordnet nach den besitzenden Bibliotheken, zusammengestellt ist.“<br/><br/>Horst Brunner<br/><br/>In: ZfdA. 141 (2012) Heft 1. S. 118-122.<br/>
—