Helvetia Sacra / Die Augustiner-Eremiten, die Augustinerinnen, die Annunziatinnen und die Visitandinnen in der Schweiz

editorial board member Patrick Braun and founded by P Rudolf Henggeler, contributions by Albert Bruckner

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Extent: 426 pages

Publisher: Schwabe Verlagsgruppe AG

Subjects: Religious Studies

Language: French

Hardback (Published)

(October 2003)

ISBN: 9783796519901

Price: $189.00

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Von diesen vier Orden auf der Grundlage der Augustinerregel ist derjenige der Augustiner-Eremiten der alteste. 1256 schloss Papst Alexander IV. mehrere italienische Eremitengemeinschaften zu einem Orden zusammen. Die Augustiner-Eremiten gehoren wie die Franziskaner und die Dominikaner zu den Bettelorden und wirkten als Prediger und Seelsorger vor allem in den Stadten. In der Schweiz zahlten sie sieben Kloster (Basel, Bellinzona, Bern, Freiburg, Genf, Vevey und Zurich). Die vier Augustinerinnenkloster liegen in der italienischsprachigen Schweiz, drei im Tessin und eines Graubunden. Es sind mehrheitlich im 17. Jh. gegrundete Gemeinschaften, von denen zwei noch heute bestehen: das kontemplativ ausgerichtete Kloster in Locarno und die Augustinerinnen von Poschiavo mit einem Spital. Die Kloster in Lugano und Montecarasso wurden dagegen 1848 bzw. 1857 aufgehoben. Bei den Annunziatinnen und den Visitandinnen handelt es sich um Frauenorden des 17. Jh., deren Namen auf das Marienleben Bezug nehmen. Das Kloster der Annunziatinnen bestand in Pruntrut bis 1793. Die Visitandinnen liessen sich in Freiburg, Gruyeres und Solothurn nieder. Die Schwestern blieben nur kurz in Gruyeres (1638-1651), wahrend sie in Freiburg und Solothurn bis heute im stadtischen Umfeld ein kontemplatives Ordensleben verwirklichen. Die 15 Klosterartikel sind in der Sprache der jeweiligen Region auf deutsch, franzosisch und italienisch abgefasst. Allen vier Orden ist eine allgemeine Einleitung mit Bibliographie vorangestellt.

  • Contributions by Albert Bruckner
  • Editorial board member Patrick Braun
  • Founded by P Rudolf Henggeler