Heinrich Bullinger, Heinrich. Werke

2. Abteilung: Briefwechsel. Band 9: Briefe des Jahres 1539

edited by Fritz Busser

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Extent: 288 pages

Publisher: TVZ - Theologischer Verlag Zurich

Subjects: Religious Studies

Language: German

Hardback (Published)

(December 2002)

ISBN: 9783290172206

6.77 x 9.8 inches

Price: $86.00

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Die Korrespondenz des Zurcher Reformators Heinrich Bullinger (1504-1575), des Nachfolgers von Zwingli, ist qualitativ wie quantitativ von ausserordentlicher historischer und theologischer Bedeutung: mit ca. 2000 Bullingerbriefen und 10.000 Gegenbriefen handelt es sich um die wohl umfangreichste des 16. Jahrhunderts uberhaupt. Bullinger war eine der pragenden Gestalten in der Konsolidierungsphase der Schweizer Reformation. Die Edition seines Briefwechsels (bisher 9 Bande) erschliesst einen Schatz an reformations- und kulturgeschichtlichen Dokumenten. Neben vielen anderen Themen treten in Bullingers Briefwechsel des Jahres 1539 besonders die Bemuhungen um einen religiosen Ausgleich im Reich hervor. Dem geplanten protestantisch-katholischen Religionsgesprach brachten die Zurcher und Konstanzer Theologen grosse Skepsis entgegen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die erbitterten Auseinandersetzungen um das rechte Verhaltnis von Universitat und Kirche in Basel, in die Bullinger mit hineingezogen wurde. Wahrend der Horizont seiner Korrespondenz im vorliegenden Jahrgang spurbar europaischer wird, finden sich unter den 133 Briefen auch immer wieder Dokumente, die seine massgebliche Rolle im Kirchen- und Staatswesen von Zurich beleuchten. Rainer Henrich, Jahrgang 1955, ist Theologe und war von 1986 bis 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Heinrich-Bullinger-Briefwechsel-Edition. Seit Juni 2009 ist er Bearbeiter des Projekts zur Erschliessung des Briefwechsels von Oswald Myconius. x0Dx0Ax0Dx0A Der Zurcher Reformator Heinrich Bullinger (1504-1575), Nachfolger Huldrych Zwinglis, gehort zu den bedeutenden historischen Personlichkeiten des 16. Jahrhunderts. Durch seine breitgefacherte schriftstellerische Tatigkeit ubte er grossen Einfluss aus und hat vielerorts zur Durchfuhrung oder Konsolidierung der Reformation beigetragen.

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