Europa ohne Fahrplan?

Anfänge und Entwicklung der gemeinsamen Verkehrspolitik in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (1957-1985)

By (author) Volker Ebert By (author) Phillip-Alexander Harter

Book cover: Europa ohne Fahrplan?

Paperback (Published)

(May 2010)

ISBN: 9783515096935

6.69 x 9.49 inches

Price: $90.00

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Die Verkehrspolitik galt lange Zeit als “Stiefkind” der europaischen Integration. Zwar dachten die Vertragsstaaten der Europaischen Wirtschaftsgemeinschaft dem Transportwesen 1957 eine vitale Rolle fur den Binnenmarkt zu. Dennoch wurden die Vorschlage der Kommission fur ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept bis in die 1980er Jahre zwischen markt- und gemeinwirtschaftlichen Interessen weitgehend aufgerieben. Volker Ebert und Phillip-Alexander Harter untersuchen die Anfange der gemeinsamen europaischen Verkehrspolitik in wirtschaftshistorischer Perspektive. Sie analysieren die politischen Entscheidungsprozesse sowie die unterschiedlichen Traditionen und Konzeptionen der Mitgliedstaaten und verknupfen sie mit der verkehrswirtschaftlichen Entwicklung. Besondere Beachtung erfahrt dabei die Frage, ob und in welchem Umfang der in allen Landern der EWG zu beobachtende Niedergang des Schienenverkehrs und der gleichzeitige Aufschwung des Strassenverkehrs eine Folge politischer Entscheidungen, moglicherweise Fehlentscheidungen waren.


Die Verkehrspolitik galt lange Zeit als “Stiefkind” der europaischen Integration. Zwar dachten die Vertragsstaaten der Europaischen Wirtschaftsgemeinschaft dem Transportwesen 1957 eine vitale Rolle fur den Binnenmarkt zu. Dennoch wurden die Vorschlage der Kommission fur ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept bis in die 1980er Jahre zwischen markt- und gemeinwirtschaftlichen Interessen weitgehend aufgerieben. Volker Ebert und Phillip-Alexander Harter untersuchen die Anfange der gemeinsamen europaischen Verkehrspolitik in wirtschaftshistorischer Perspektive. Sie analysieren die politischen Entscheidungsprozesse sowie die unterschiedlichen Traditionen und Konzeptionen der Mitgliedstaaten und verknupfen sie mit der verkehrswirtschaftlichen Entwicklung. Besondere Beachtung erfahrt dabei die Frage, ob und in welchem Umfang der in allen Landern der EWG zu beobachtende Niedergang des Schienenverkehrs und der gleichzeitige Aufschwung des Strassenverkehrs eine Folge politischer Entscheidungen, moglicherweise Fehlentscheidungen waren.

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  • By (author) Phillip-Alexander Harter