Die Wurzelkomposita im Rg-Veda

By (author) Salvatore Scarlata

Book cover: Die Wurzelkomposita im Rg-Veda

Extent: 828 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Language & Linguistics

Language: German

Hardback (Published)

(July 1999)

ISBN: 9783895001123

6.69 x 9.45 inches

Price: $213.00

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Unter den auffalligsten und lebendigsten sprachlichen Mitteln des Altindischen sticht die von Anfang an ausgepragte Lust an komponierten Stammen hervor. Schon im altesten Literaturdenkmal, dem Rg-Veda, sind Komposita Legion. Fur die Beurteilung des Phanomens Komposition in der indogermanischen Ursprache sowie fur die Analyse und Entstehung der einzelnen Kompositionstypen muss der Rg-Veda als quasi prototypischer Text herangezogen werden und bietet sich als Ausgangspunkt, auf jeden Fall aber als Referenz dar.Mit zu den altesten Kompositionstypen werden neben den Possessivkomposita die verbalen Rektionskomposita gerechnet. Eine Untergruppe davon, bei der das Kompositionshinterglied in seiner elementarsten Gestalt erschient und die deshalb wohl auch als primar anzusprechen ist, bilden die Wurzelkomposita.Die Fortsetzer dieses Typus im Rg-Veda sind Gegenstand dieser Arbeit, die sich in erster Linie als kommentierte Sammlung der im Titel thematisierten Bildungen versteht. Der Kommentar zu den ca. 900 im Rg-Veda belegten Stammen umfasst neben der Dokumentation des Kontextes die Bestimmung der Kompositionsglieder sowie ihres Verhaltnisses zueinander und die Gegenuberstellung mit den im Text belegten freieren Kombinationen der am Kompositum beteiligten Lexeme. Das im Hauptteil gesammelte Material wird anschliessend nach verschiedenen Kriterien in tabellarischer Form aufgeschlusselt.Der kurze letzte Teil befasst sich mit dem Ursprung der Wurzelkomposita. Fur die alteste Schicht der Komposition in der indogermanischen Ursprache wird das Prinzip der Ableitungskomposition wahrscheinlich gemacht.

  • By (author) Salvatore Scarlata

„Scarlata’s monograph offers an excellent survey and analysis of the root noun compounds, their morphological, syntactic and semantic features and systemic relationships. The reader will find here a comprehensive discussion of a number of problemativ forms and difficult passages from the RV. This encylopedia of the Rgvedic root nouns can be recommended for all Sanskritists and Indo-Europeanists, as well as for all those intereseted in the general theory of word formation, and should be on the desk of any scholar of the Rgveda.“<br/><br/>In: Acta Orientalia Vilnensia. 6 (2005) 2. S. 126-130.
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