Die Präsenz des Duns Scotus im Denken Edith Steins.

Die Frage der Individualität.

By (author) Francesco Alfieri

Book cover: Die Präsenz des Duns Scotus im Denken Edith Steins.

Extent: 182 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Medieval Studies, Philosophy

Series: Philosophische Schriften

Series volume number: 106

Language: German

Paperback (Published)

(May 2021)

ISBN: 9783428155057

6.18 x 9.17 inches

Price: $63.00

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In diesem Band analysiert der Autor die Werke der Phanomenologin Edith Stein, um herauszufinden, welche scotistischen Quellen sie insbesondere in Bezug auf eine entscheidende anthropologische Frage verwendete: jene nach dem Principium Individuationis. Die Verwendung scotistischer Quellen ist unter Husserls Schulern ein sehr verbreitetes Element. So konnte der Autor durch umfangreiche Recherchen im Archiv und die Analyse der Werke der Vertreter des Phanomenologischen Kreises von Gottingen, Freiburg und Munchen die scotistischen und pseudoscotistischen Quellen rekonstruieren. Ein entscheidendes Element ergibt sich aus dieser Rekonstruktion: Steins Kontakt zu scotistischen Quellen geht ihrem Beitrag zur Phanomenologie und Philosophie des Hl. Thomas von Aquin voraus (Husserls Jahrbuch von 1929). Die Analyse der Struktur der menschlichen Person wird vom Autor unter Berucksichtigung dessen ausgefuhrt, wie der Steinsche Ansatz eine Erweiterung der Phanomenologie Husserls mit der mittelalterlichen Philosophie bewirkte.

Einleitung
1. Historisch-kritische Untersuchung der von Edith Stein verwendeten »scotistischen« Quellen
Die Möglichkeit einer scotistischen Philosophie im phänomenologischen Raum – Quaestiones disputatae de rerum principio: historisch-literarische Problemfelder – Vitalis de Furno: scriptor, compilator, commentator, auctor?
2. Die Frage des principium individuationis in den Schriften des Duns Scotus – Ordinatio / Lectura und Quaes-tiones super Libros Metaphysicorum (q. 13)
Das principium individuationis: Ein kontroverser mittelalterlicher Disput – Die ultima realitas entis – Vollendung der ontologischen Perfektion – Die Quaestiones super Libros Metaphysicorum (q. 13): Analyse der Schwierigkeiten
3. Die »unberührbare« Singularität des Menschen – Die Originalität der Perspektive Edith Steins
Die phänomenologische Untersuchung Edith Steins über das individuelle Sein – Die »Verantwortung« der spirituellen Wahrnehmung des Fühlens: Die Unberührbarkeit der »Person« – Die »positive Qualität des Seienden« und die »leere Form« – die Originalität des Fühlens
Schlusswort
Konsultierte Bibliographie
Personenregister
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