Die politische Repräsentation der Landbevölkerung

Neuengland und Europa in der Frühen Neuzeit

By (author) Johannes Dillinger

Book cover: Die politische Repräsentation der Landbevölkerung

Hardback (Published)

(July 2008)

ISBN: 9783515091626

6.1 x 9.02 inches

Price: $116.00

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Im 15. bis 18. Jahrhundert gewahrte eine ganze Reihe von Staaten den Bauern das Recht auf institutionalisierte politische Reprasentation in den Standeversammlungen. Die Formen dieser politischen Reprasentation lassen sich in ihrer ganzen Bedeutung nur in einem gross angelegten, internationalen Vergleich erfassen. So untersucht der Autor sechs in vieler Hinsicht stark verschiedene politische Ordnungen: das koloniale Massachusetts, Schweden, Ostfriesland, das Kurfurstentum Trier, Baden-Baden und Schwabisch-Osterreich. Der Vergleich zeigt die politische Reprasentation von Bauern in ihrer Vielfalt als ein Element fruhmoderner Staatsbildung und wirft ein neues Licht auf die Frage, inwieweit diese institutionalisierte Mitsprache als Vorform von Demokratie angesehen werden kann. Die Reprasentation wird dabei im Sinn einer politischen Kulturgeschichte diskutiert: Neben der Entstehung und dem Ausbau der Reprasentativinstitutionen wird stets vergleichend nach den Auffassungen von Politik gefragt, die sich im Umgang der Bauern mit ihren Partizipationschancen ausdruckten.


Im 15. bis 18. Jahrhundert gewahrte eine ganze Reihe von Staaten den Bauern das Recht auf institutionalisierte politische Reprasentation in den Standeversammlungen. Die Formen dieser politischen Reprasentation lassen sich in ihrer ganzen Bedeutung nur in einem gross angelegten, internationalen Vergleich erfassen. So untersucht der Autor sechs in vieler Hinsicht stark verschiedene politische Ordnungen: das koloniale Massachusetts, Schweden, Ostfriesland, das Kurfurstentum Trier, Baden-Baden und Schwabisch-Osterreich. Der Vergleich zeigt die politische Reprasentation von Bauern in ihrer Vielfalt als ein Element fruhmoderner Staatsbildung und wirft ein neues Licht auf die Frage, inwieweit diese institutionalisierte Mitsprache als Vorform von Demokratie angesehen werden kann. Die Reprasentation wird dabei im Sinn einer politischen Kulturgeschichte diskutiert: Neben der Entstehung und dem Ausbau der Reprasentativinstitutionen wird stets vergleichend nach den Auffassungen von Politik gefragt, die sich im Umgang der Bauern mit ihren Partizipationschancen ausdruckten.

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