Die letzte Generation der griechischen Geschichtsschreiber
Studien zur Historiographie im ausgehenden 6. Jahrhundert
By (author) Bruno Bleckmann
Hardback (Published)
(September 2021)
ISBN: 9783515130851
6.69 x 9.49 inches
Price: $84.00
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In der Zeit des Kaisers Maurikios (582-602) bluhte das Genre der klassischen Geschichtsschreibung ein letztes Mal auf. In den Darstellungen des Menandros Protektor, des Theophanes von Byzanz, in den profangeschichtlichen Teilen der Kirchengeschichten des Johannes von Ephesos und des Euagrios von Epiphaneia wurden die dramatischen Ereignisse der Epoche des Justin II. und des Tiberios Konstantinos beschrieben. Die Geschichtsschreibung der Epoche des Maurikios wird auch bei Theophylaktos Simokates reflektiert, der zum grossen Teil Johannes von Epiphaneia verwendet hat. Die reichhaltige historiographische Produktion dieser Zeit markiert das Ende einer seit Herodot bestehenden kulturellen Praxis. Unter besonderer Berucksichtigung der umfangreichen Reste, die vom OEuvre des Menandros Protektor erhalten geblieben sind, untersucht Bruno Bleckmann die traditionellen Elemente dieser Geschichtsschreibung, wie zum Beispiel die Einlage von Reden. Er analysiert die Motive, die die Geschichtsschreiber leiteten, aber auch die Aufnahme neuer Themen, darunter etwa die Berucksichtigung der Reliquienverehrung und des Heiligen Krieges.
In der Zeit des Kaisers Maurikios (582-602) bluhte das Genre der klassischen Geschichtsschreibung ein letztes Mal auf. In den Darstellungen des Menandros Protektor, des Theophanes von Byzanz, in den profangeschichtlichen Teilen der Kirchengeschichten des Johannes von Ephesos und des Euagrios von Epiphaneia wurden die dramatischen Ereignisse der Epoche des Justin II. und des Tiberios Konstantinos beschrieben. Die Geschichtsschreibung der Epoche des Maurikios wird auch bei Theophylaktos Simokates reflektiert, der zum grossen Teil Johannes von Epiphaneia verwendet hat. Die reichhaltige historiographische Produktion dieser Zeit markiert das Ende einer seit Herodot bestehenden kulturellen Praxis. Unter besonderer Berucksichtigung der umfangreichen Reste, die vom OEuvre des Menandros Protektor erhalten geblieben sind, untersucht Bruno Bleckmann die traditionellen Elemente dieser Geschichtsschreibung, wie zum Beispiel die Einlage von Reden. Er analysiert die Motive, die die Geschichtsschreiber leiteten, aber auch die Aufnahme neuer Themen, darunter etwa die Berucksichtigung der Reliquienverehrung und des Heiligen Krieges.
- By (author) Bruno Bleckmann
"Die mit 'Die letzte Generation der griechischen Geschichtsschreiber' vorliegenden Einzelstudien klaren viele Fragen und machen in einigen Aspekten eine Neubewertung oftmals gering geschatzter und fragmentarisch uberlieferter Texte moglich. [...] Dieses auf allen Ebenen gewinnbringende und anregende Buch zeigt, wie viel noch zu gewinnen ist, wenn man sich auch auf die Texte ausserhalb des klassischen Kanons einzulassen bereit ist.""[T]his study places the investigation of both Menander and the events of the early 570s on a much more secure footing.""""[E]ine gelungene Synthese kleinerer Einzelstudien, die exemplarisch viele Probleme und Losungen behandelt, welche sich beim Umgang mit dieser komplexen Gruppe von Texten und Autoren nicht umgehen lassen."""
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Kult – Politik – Ethnos
Uberregionale Heiligtumer im Spannungsfeld von Kult und Politik. Kolloquium, Munster, 23.-24. November 2001
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Das Imperium in Wort und Bild
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Leges Draconis et Solonis (LegDrSol)
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Eid und Außenpolitik
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La corruption à la fin de la République romaine (IIe–Ier s. av. J.-C.)
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