Die Lebenserinnerungen des ersten badischen Staatsprasidenten Anton Geiss (1858-1944)
by Martin Furtwangler
Hardback (Published)
(August 2014)
ISBN: 9783170263536
6.46 x 9.21 inches
Price: $22.00
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Der erste badische Staatsprasident Anton Geiss gehort zu den vielen prominenten Personlichkeiten der Weimarer Republik, die heute weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Geiss, der aus Rettenbach am Auerberg im bayerischen Allgau und aus armlichen bauerlichen Verhaltnissen stammte, liess sich Mitte der 1880er Jahre als junger Handwerksgeselle auf der Walz im Rhein-Neckar-Raum nieder. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zunachst als Arbeiter, Schreiner und Parkettleger und spater als Gastwirt. Durch sein politisches Engagement in der SPD wurde er nicht nur zum Stadtverordneten und Stadtrat in Mannheim sowie zum Landtagsabgeordneten gewahlt, sondern stieg 1909 sogar zum Vizeprasidenten der zweiten Kammer der badischen Standeversammlung auf. Weit uber die Kreise der SPD hinaus bekannt und respektiert wurde er im Zuge der Revolution von 1918 Ministerprasident der provisorischen Regierung und stand ab April 1919 als erster Staatsprasident bis zu seinem Rucktritt am 4. August 1920 an der Spitze des badischen Staates. Seine Lebenserinnerungen, die er wenige Jahre nach seinem Amtsverzicht fur die Familie verfasste, sind ein beeindruckendes Dokument fur die soziale Mobilitat im spaten 19. und fruhen 20. Jh., fur die Geschichte der badischen Revolution und den demokratischen Neubeginn nach dem Ersten Weltkrieg.
Der erste badische Staatsprasident Anton Geiss gehort zu den vielen prominenten Personlichkeiten der Weimarer Republik, die heute weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Geiss, der aus Rettenbach am Auerberg im bayerischen Allgau und aus armlichen bauerlichen Verhaltnissen stammte, liess sich Mitte der 1880er Jahre als junger Handwerksgeselle auf der Walz im Rhein-Neckar-Raum nieder. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zunachst als Arbeiter, Schreiner und Parkettleger und spater als Gastwirt. Durch sein politisches Engagement in der SPD wurde er nicht nur zum Stadtverordneten und Stadtrat in Mannheim sowie zum Landtagsabgeordneten gewahlt, sondern stieg 1909 sogar zum Vizeprasidenten der zweiten Kammer der badischen Standeversammlung auf. Weit uber die Kreise der SPD hinaus bekannt und respektiert wurde er im Zuge der Revolution von 1918 Ministerprasident der provisorischen Regierung und stand ab April 1919 als erster Staatsprasident bis zu seinem Rucktritt am 4. August 1920 an der Spitze des badischen Staates. Seine Lebenserinnerungen, die er wenige Jahre nach seinem Amtsverzicht fur die Familie verfasste, sind ein beeindruckendes Dokument fur die soziale Mobilitat im spaten 19. und fruhen 20. Jh., fur die Geschichte der badischen Revolution und den demokratischen Neubeginn nach dem Ersten Weltkrieg.
- By (author) Martin Furtwangler
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