Die Klangliege in der musiktherapeutischen Einzelarbeit
By (author) Christiane Trost
Paperback (Published)
(March 2021)
ISBN: 9783752005783
6.69 x 9.49 inches
Price: $38.00
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In this book the author presents and analyses in detail the methods she uses in her work with the body monochord. Her research is different to previous studies, which mainly concentrated on only partial aspects of working with monochrome sounds. In some therapy sessions the author demonstrates the decisive factors involved in her work and how this dynamic process can strongly influence the development of physical and psychological well-being. The multimodal approach she describes can also be adapted to an ambulant setting for those considered to be no longer suitable for therapy.
Auf der Basis langer und vielseitiger Erfahrungen in der musiktherapeutischen Einzelarbeit widmet Christiane Trost ihre Aufmerksamkeit der Klangliege. Umfassend wird erklart, wie das Instrument physische und psychische Parameter des Klangerlebenden beeinflusst und wie diese Wirkung bei unterschiedlichen Krankheitsbildern in der therapeutischen Arbeit genutzt werden kann. Trost weist auf, dass in einer Zeit der Reizuberflutung des alltaglichen Lebens in visueller, akustischer, sensorischer, mobiler und stark emotionaler Art die rezeptive therapeutische Arbeit mit der Klangliege eine besondere Kraft hat. Diese fuhrt sie zuruck, u. a. auf die intensiven Schwingungen, die zu einer Relaxation des gesamten Korpergewebes fuhren, gleichzeitig das Korpergedachtnis anregen, um mit einhergehenden Tranceerfahrungen verschuttete Bereiche ausserhalb des Alltagserlebens zu offnen. Anhand einiger Therapieverlaufe wird gezeigt, wie der auf besondere Weise ungefahrliche mutterliche (Klang-)Raum Menschen hilft, sich wieder mit ihren abgeschnittenen und unterdruckten Gefuhlen zu verbinden. Eingebunden sind die geschilderten Therapien in eine multimodale Herangehensweise, die die Wirksamkeitvon Musiktherapie als ganzheitlichem Verfahren unterstreicht. Heilende Effekte werden bei der Synergie der Interventionen von Klang-, Korper- und bildnerischer Ausdrucksarbeit sichtbar. Die Therapeutin beschreibt, wie Menschen nach langer Zeit das erste Mal wieder das Gefuhl von Leichtigkeit, Loslassen und “ozeanischer” Entgrenzung erfahren.
As part of her M.A., her teaching qualification and her Church music degree at several North German universities Christiane Trost (*1970) studied music and music science, philosophy, theology, educational theory, literary studies and linguistics. After qualifying as a Yoga teacher, she took part in further educations in Rhythm such as Elemantary Motional and Dance Education/ Salzburg; Non-medical Practitioner in Psychotherapy/ Hamburg; Bachelor of Psychology/ Hagen; Guided Imagery and Music/ Berlin by Frohne-Hagemann; Trance- and Bodytherapy/ Wurzburg by Strobel. She complemented her studies with her Master in Music Therapy/ Berlin UdK.Christiane Trost has been working as a freelance lecturer, teacher, musician and therapist (for music and psychotherapy) in various institutions and her own office since 2000.
- By (author) Christiane Trost
„Wer nach einem flüchtigen Blick über Titel und Vorwort des 2021 im Reichert Verlag erschienenen Werks mit einem blumigen Werbetext aus der Wellnessbranche rechnet, wird beim Lesen dieses akribisch ausgearbeiteten Buchs bald eines Besseren belehrt. Auf den 116 sauber recherchierten Seiten erwartet die Lesenden ein Feuerwerk an Informationen zum multimodalen Ansatz von Christiane Trost, in dem sie aus ihrer langjährigen Arbeit mit der manuell gespielten Klangliege berichtet. (...) Präzise skizziert Trost die theoretische Rahmung anhand Grundlagenforschung, Erkenntnissen aus Hirnforschung, Klangwirkungsforschung monochromer Klänge und spannt den Reigen von Symboldeutung über Atemtherapie hin zu musiktherapeutischen Methoden. (...) Durch die umfangreichen Literaturangaben stellt das Werk einen Stein-bruch für diejenigen dar, die sich vertiefen oder eigene klangbasierte Arbeit in Fachkreisen legitimieren wollen. Es schafft einen sehr guten Überblick über bisherige Entwicklungsarbeiten. So kann ich die einleitenden Worte von Muthesius (S.11), diese Arbeit als beeindruckend zu bezeichnen nur unterstreichen und das Buch allen interessierten Laien oder mit vibroakustischen Methoden arbeitenden Therapeut.innen wärmstens empfehlen!<br/><br/>Von Dorothee Anders<br/>In: Musiktherapeutische Umschau, Heft 4/2021, Rezensionen, S. 432
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