Die Inschriften des ehemaligen Landkreises Querfurt

by Ilas Bartusch

Book cover: Die Inschriften des ehemaligen Landkreises Querfurt

Extent: 486 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Art & Art History, Medieval Studies

Series: Leipziger Reihe

Series volume number: 2

Language: German

(Hardback) (Published)

(May 2006)

ISBN: 9783895004414

Price: $93.00

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Die Geschichte und Kultur einer Region spiegelt sich besonders anschaulich in ihren Inschriften, die ein vielfaltiges Spektrum an Informationen uberliefern. Dieser Band wertet Inschriften fur den Landkreis Querfurt in seinen Grenzen bis 1994 erstmals aus. In einem chronologisch geordneten und reich bebilderten Katalog werden 228 im Mittelalter und in der Fruhen Neuzeit bis 1650 entstandene Inschriftentrager ausfuhrlich vorgestellt. 96 Inschriften, die teils noch an ihrem Standort existieren, teils nur in Abschriften uberliefert sind, gelangen erstmals zur Veroffentlichung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den 57 vielerorts noch erhaltenen Glocken, von denen die fruhesten bereits aus dem 13. Jahrhundert stammen. 46 Grabmaler bieten eine Fulle personengeschichtlicher und genealogischer Nachrichten zu den uberwiegend landlichen Gemeinden, geben Einblick in die Mentalitat ihrer Bewohner und vervollstandigen die Kenntnisse der Wappenkunde. Inschriften an sakralen und profanen Gebauden, Altaren, Kanzeln, Taufsteinen sowie auf liturgischen Geraten liefern der Bauforschung verlassliche Daten und illustrieren die Kunstgeschichte der Region.

  • By (author) Ilas Bartusch

"Review - German ""Das Akademievorhaben ""Die Deutschen Inschriften"" ist eine Editionsaufgabe von nationaler Bedeutung und erschliesst Schritt fur Schritt, Landkreis um Landkreis, Stadt um Stadt, die originale und kopiale Inschriftenuberlieferung. Nicht jeder Inschriftenband hat freilich spektakulare Zeugnisse zu bieten, aber selbst in einem von den Uberlieferungsverhaltnissen wenig begunstigten Gebiet wie dem ehemaligen Landkreis Querfurt gibt es einige interessante epigraphische Zeugnisse, wie oben angedeutet wurde. Der vorliegende Band fugt sich, obwohl aus einer Dissertation hervorgegangen, nahtlos in die Inschriftenreihe ein, deren Bande mittlerweile hohen Qualitatsmassstaben folgen, die sich in einer mustergultigen Erschliessung des Inhalts durch zahlreiche Register niederschlagen, aber auch in ausfuhrlichen Einleitungen und Katalogartikeln. Dass die Kommentierung gelegentlich auch knapper ausfallen konnte, wurde anfangs bemerkt. Der Benutzer einer Edition erwartet vor allem einen zuverlassigen Text, nicht aber eine uberbordende Kommentierung, die sich im vorliegenden Band beispielsweise in Glockenartikeln von einer bis mehreren Druckseiten niederschlagt. Angesichts der ausgeklugelten Register verwundert, dass sich die auf Glocken eingegossenen Pilgerzeichnen (notiert habe ich nur Nr. 14, St. Servatius in Maastricht) auf diesem Weg nicht ermitteln lassen.""In: Neues Archiv fur sachsische Geschichte. 79 (2008). S. 287-288."