Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext (DWEE)

Band 3: Mensch und Mitmensch

By (author) Bettina Bock By (author) Stefan Lotze By (author) Susanne Zeilfelder By (author) Sabine Ziegler Edited by Rosemarie Lühr

Book cover: Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext (DWEE)

Extent: 440 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: German Studies, Language & Linguistics

Language: German

Hardback (Published)

(July 2015)

ISBN: 9783954900947

6.69 x 9.45 inches

Price: $152.00

In stock

PDF (Published)

(December 2016)

ISBN: 9783954906390

Price: $147.00

Im Projekt „Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext“ wird der auf den Menschen bezogene Substantiv-Wortschatz des Deutschen vom Althochdeutschen bis zur Gegenwartssprache nach Wortfeldern gegliedert in semantischer und etymologischer Hinsicht untersucht und in seinen europäischen Bezügen dargestellt.


An der Sachsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig lauft seit 2007 das Projekt “Deutsche Wortfeldetymologie in europaischem Kontext – Der Mensch in Natur und Kultur” (DWEE). In diesem Projekt wird der auf den Menschen bezogene Substantiv-Wortschatz des Deutschen vom Althochdeutschen bis zur Gegenwartssprache nach Wortfeldern gegliedert in semantischer und etymologischer Hinsicht untersucht. Das DWEE beschrankt sich dabei nicht, wie bisher ublich, auf die Beschreibung der lautlichen, morphologischen und semantischen Veranderungen vom Althochdeutschen bis zum Neuhochdeutschen, sondern erklart diese Veranderungen vor dem Hintergrund der Interaktion mit anderen Wortern innerhalb desselben (Teil)Wortfeldes. Dadurch ergeben sich u.a. neue Einblicke in die Mechanismen des Sprachwandels. Die Einbindung des Deutschen in die sprachliche Vielfalt Europas zeigt sich nicht nur an den importierten, sondern auch an den exportierten Wortern. Deshalb werden im Projekt die zum Wortfeld gehorenden Germanismen gesammelt und geordnet. Parallel zu der forschungsorientierten Datenbank, in der die Projektergebnisse publiziert werden, enthalt der Printband Uberlegungen zu den methodischen Grundlagen des Projekts und beispielhafte Auswertungen der untersuchten Wortfelder.

  • By (author) Bettina Bock
  • By (author) Stefan Lotze
  • By (author) Susanne Zeilfelder
  • By (author) Sabine Ziegler
  • Edited by Rosemarie Lühr

„Während [...] die gängigen etymologischen Wörterbücher des Deutschen (Kluge/Seebold, Pfeifer, Duden-Herkunftswörterbuch) den Wortschatz in alphabetischer Anordnung präsentieren und die Wörter - trotz gelegentlicher Querverweise - nur jeweils für sich beschreiben, geht die ,Wortfeldetymologie’ einen anderen, innovativen Weg. Die grammatischen und semantischen Veränderungen werden hier nämlich vor dem Hintergrund des Zusammenspiels aller Wörter dargestellt, die aus dem jeweils selben Wörterbereich stammen. Damit füllen die Bände zum einen eine empfindliche Lücke in der deutschen Wörterbuchlandschaft, denn neben den genannten etymologischen Handbüchern gibt es ein großes, mehrbändiges wissenschaftliches etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache bis heute nicht. Zum anderen geht das Konzept der Wortfeldetymologie über die Beschreibung der Entwicklung von Einzelwörtern weit hinaus. Die Verbindung von wortbezogener Etymologie und sachbezogener Wortfeldforschung ermöglicht ganz neue Einblicke in die Abläufe sprachlicher Veränderungen. [...] Ansonsten bieten die Einleitung und die Einzelbände selbst eine gute Einführung in die Forschungsgeschichte und in die Grundlagen der Wortschatzbeschreibung. [...] Indem die deutsche Wortfeldetymologie zudem in einen europäischen Kontext gestellt wird, berücksichtigt sie alle Anforderungen, die man heute an die Beschreibung einzelsprachlicher Entwicklungen stellen kann. [...] Hinter den gedruckten Bänden steht eine Projektdatenbank (<a target="_blank" href="http://www.dwee.uni-jena.de/">http://www.dwee.uni-jena.de/</a>) in der das vollständige Untersuchungsmaterial aufbereitet wird. Die Bände selbst geben einen Überblick über die in der Datenbank festgehaltenen Einsichten und zeigen exemplarisch, welche Ergebnisse sich mit einem wortfeldbezogenem Ansatz erzielen lassen. Der ,Deutschen Wortfeldetymologie in europäischem Kontext’ ist eine große Verbreitung zu wünschen.“<br/><br/>Von: Jörg Riecke<br/>In: Wissenschaftlicher LiteraturAnzeiger (online), erschienen am: 2017.03.03
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