Der römische Militärplatz Submuntorium/Burghöfe an der oberen Donau

Archäologische Untersuchungen im spätrömischen Kastell und Vicus 2001 bis 2007

Edited by Michael Mackensen Edited by Florian Schimmer

Book cover: Der römische Militärplatz Submuntorium/Burghöfe an der oberen Donau

Extent: 568 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Mediterranean Archaeology

Series: Münchner Beiträge zur Provinzialrömischen Archäologie

Series volume number: 4.0

Language: German

Hardback (Published)

(November 2013)

ISBN: 9783895008214

Price: $192.00

In stock

PDF (Published)

(January 2013)

ISBN: 9783954906574

Price: $160.00

Situated on a high terrace above the Danube and the Lech Valley, about 30 km north of the provincial capital Augusta Vindelicum/Augsburg, the Roman site of ‘Submuntorium/Burghofe’ is one of the most significant fortress locations of the province of Raetia from the early and late Roman Empire. Archaeological excavations conducted between 2001 and 2007 by the Institute of Provincial Roman Archaeology at the University of Munich gave new insights into the sequence of the various so-called wood and earthwork forts from the 1st century AD. Above all, the investigations resulted in the successful location of the stone built fortress from the late 3rd century as well as the discovery of a late Roman village settlement (vicus) with metal workshops in the vicinity of the fortifications. German text.


English summary: The Roman site Submuntorium/Burghofe is situated on a plateau of a promontory above the valleys of the rivers Danube and Lech, about 30 km north of the provincial capital of Augusta Vindelicum/Augsburg. It represents one of the most important military sites of the province of Raetia during the early and late Roman periods. The excavations, conducted between 2001 and 2007 by the University of Munich, offered new information on the sequence of the early Roman timber forts and the extension of the civil settlement (vicus) in the 1st c. AD. Of particular importance is the localization of the late Roman fortification, which was built around 300 AD on the promontory, as well as its adjacent artisanal settlement where ferrous and non-ferrous metals were processed. The end of the fort may be dated to the middle or to the third quarter of the 5th c. AD. German description: Der auf einem Hochterrassensporn uber dem Donau- und Lechtal, gut 30 km nordlich der Provinzhauptstadt Augusta Vindelicum/Augsburg gelegene romische Fundplatz Submuntorium/Burghofe zahlt zu den wichtigsten Kastellorten der Provinz Raetia wahrend der fruhen und spaten Kaiserzeit. Im Verlauf der Ausgrabungen, die 2001 bis 2007 von der Provinzialromischen Archaologie der Universitat Munchen durchgefuhrt wurden, ergaben sich neue Erkenntnisse zur Abfolge der sog. Holz-Erde-Kastelle und zur Ausdehnung des Lagerdorfs (vicus) im 1. Jahrhundert n. Chr. Vor allem konnte das um 300 n. Chr. errichtete Steinkastell auf dem Sporn lokalisiert und eine zugehorige dorfliche Siedlung mit metallverarbeitenden Werkstatten im Vorfeld der Befestigung nachgewiesen werden. Mit einem Ende des Kastells wird erst um die Mitte bzw. im dritten Viertel des 5. Jahrhunderts gerechnet.

  • Edited by Michael Mackensen
  • Edited by Florian Schimmer

„Die beiden Herausgeber (präsentieren) einen Band, der in der vorbildlichen Zusammenschau von archäologischen Befunden und Funden einen wichtigen Meilenstein in der Erforschung des (frühkaiserzeitlichen und) spätrömischen Limes in Rätien darstellt. Beiträge eines Autorenkollektivs dieser Größe unter einen Hut zu bringen, ist keine leichte Aufgabe. Die inhaltliche Verschränkung der Einzelbeiträge ist aber sehr gut gelungen, sodass ein reichhaltiger Band entstand, der als Orientierungsmarke für zukünftige Forschungen zur Spätantike in Rätien bzw, im süddeutschen Raum zu gelten hat.“<br/><br/>Von: Christian Gugl<br/><br/>In: Göttinger Forum für Altertumswissenschaften 17 (2014) S. 1179-1183, <a target="_blank" href="http://gfa.gbv.de/dr,gfa,017,2014,r,23.pdf">http://gfa.gbv.de/dr,gfa,017,2014,r,23.pdf</a>, 04.12.2014.<br/><br/>--------------------------------------<br/>„Der auf einem Hochterrassensporn über dem Donau- und Lechtal, gut 30 km nördlich der Provinzhauptstadt Augusta Vindelicum/Augsburg gelegene römische Fundplatz Submuntorium/Burghöfe zählt zu den wichtigsten Kastellorten der Provinz Raetia während der frühen und späten Kaiserzeit. 2001-2007 wurden von der Provinzialrömischen Archäologie der Universität München der Sporn und ein Teil der Hochterrasse, das sog. Ostplateau, in vier Grabungskampagnen untersucht, ergänzt durch einen Geländesurvey und eine geophysikalische Prospektion.“<br/><br/>In: <a target="_blank" href="http://www.fachbuchkritik.de/html/der_romische_militarplatz_subm.html">http://www.fachbuchkritik.de/html/der_romische_militarplatz_subm.html</a>, 04.12.2014.<br/><br/>--------------------------------------<br/><br/>„Es ist den Autoren gelungen, zeitnah nach Abschluss der Ausgrabungen eine in jeder Hin<br/>sicht sorgfältig ausgearbeitete und erschöpfende, manchmal fast schon etwas zu detailverliebte <br/>Publikation vorzulegen, in die auch die Ergebnisse von Prüfungsarbeiten eingeflossen sind. Wert<br/>voll sind die zahlreichen stratifizierten, numismatisch oft post oder ante quem datierten Befunde <br/>und Funde. Der römische Militärplatz Burghöfe ist nun das, was er für die provinzialrömische <br/>Archäologie sein sollte: ein „dated site“. Diese gemeinschaftliche Institutsleistung ist vorbildlich – <br/>vivant sequentes!“<br/><br/>Von Prof. Dr. Markus Scholz<br/>In: Germania Jg. 93, 1-2 (2015), S. 330-335<br/><br/>--------------------------------------<br/><br/>„Die sorgfältige Redaktion des Bandes und die gelungene Abstimmung der Beiträge untereinander <br/>sind daher hervorzuheben. Das alles zusammen mit der Material- und Befundvorlage sowie der Auswertung im <br/>laufenden Institutsbetrieb zu stemmen, ist eine beeindruckende Leistung, die der Kernmannschaft sicher <br/>viel abverlangte. Der herausgekommene Ertrag ist eine wesentliche Bereicherung für die Provinzialrömische <br/>Forschung. Allen Beteiligten ist zu diesem wichtigen Opus zu gratulieren.“<br/><br/>Von Dr. marcus Zagermann<br/>In: Bayerische Vorgeschichtsblätter 82 (2017)