Der religiöse Charme der Kunst

Edited by Thomas Erne Edited by Peter Schüz

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Extent: 328 pages

Publisher: Brill | Schöningh

Subjects: Art & Art History, Religious Studies

Language: German

Paperback (Published)

(August 2012)

ISBN: 9783506771858

6.18 x 9.17 inches

Price: $69.00

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Kunst stiftet Transzendenzerfahrungen, Widerfahrnisse und Unterbrechungen des Alltags, die in der ästhetischen Immanenz bleiben. Hierbei befriedigt sie die religiöse Sehnsucht nach Weitung des endlichen Daseins und evoziert eine Stimmung zwischen Kunst und Religion, die sich als charmantes Bezauberungsverhältnis beschreiben lässt.
Dieser religiöse und ästhetische Charme ist es, der die Debatte um Kunst und Religion im 21. Jahrhundert in eine neue Runde führen soll. Die These von der Autonomie der Kunst hat sich zwar bewährt, aber eben diese Autonomie von Kunst und Religion hat zu einer neuen Attraktivität der Partner füreinander geführt. Es lohnt sich, die Debatten um Religion und Kunst heute noch einmal zu führen, nun jedoch nicht mehr unter dem Leitbegriff der Autonomie, sondern unter dem des Charmes, wobei Charme als eine rhetorische Kategorie verstanden wird, die auf Resonanzen zwischen Kunst und Religion zielt.

Thomas Erne, Prof. Dr. theol., ist seit 2007 Direktor des EKD-Instituts für Kirchenbau und kirchl. Kunst der Gegenwart und Prof. für Prakt. Theol. an der Philipps-Universität Marburg.
Peter Schüz, Dipl. theol., ist seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Philipps-Universität Marburg.

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