Der Klerus in der Gesellschaft des spätantiken Kleinasiens

By (author) Sabine Hübner

Book cover: Der Klerus in der Gesellschaft des spätantiken Kleinasiens

Extent: 318 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Classical Studies

Series: Altertumswissenschaftliches Kolloquium

Language: German

Paperback (Published)

(November 2005)

ISBN: 9783515087278

6.69 x 9.49 inches

Price: $105.00

On back order

Die bislang in der Forschung zur Spatantike stark vernachlassigten kirchlichen Amtstrager unterhalb des Bischofs werden vor dem Hintergrund der politischen, sozialen, kulturellen, religiosen und wirtschaftlichen Veranderungen der Spatantike in den Blick genommen. Die Studie macht deutlich, dass man bei einer Analyse der sozialen Herkunft der Kleriker und ihrer Stellung in der Gesellschaft zwar zum einen nach ihrem Rang in der kirchlichen Hierarchie, zum anderen aber vor allem auch nach ihrem Wirkungsort differenzieren muss. Bislang nahm man an, dass sich der uberwiegende Teil des Klerus im 4. bis 6. Jh. aus dem Kurialenstand rekrutierte. Nach einer grundlichen Analyse aller zur Verfugung stehenden Quellengattungen wird jedoch deutlich, dass sich Manner aus der Schicht der Kurialen fur den genannten Untersuchungszeitraum uberwiegend nur auf den wenigen wichtigen und einflussreichen Posten in der Kirche fanden. Die meisten kirchlichen Amter unterhalb des Episkopats wurden von Mannern aus den unteren gesellschaftlichen Schichten besetzt.


Die bislang in der Forschung zur Spatantike stark vernachlassigten kirchlichen Amtstrager unterhalb des Bischofs werden vor dem Hintergrund der politischen, sozialen, kulturellen, religiosen und wirtschaftlichen Veranderungen der Spatantike in den Blick genommen. Die Studie macht deutlich, dass man bei einer Analyse der sozialen Herkunft der Kleriker und ihrer Stellung in der Gesellschaft zwar zum einen nach ihrem Rang in der kirchlichen Hierarchie, zum anderen aber vor allem auch nach ihrem Wirkungsort differenzieren muss. Bislang nahm man an, dass sich der uberwiegende Teil des Klerus im 4. bis 6. Jh. aus dem Kurialenstand rekrutierte. Nach einer grundlichen Analyse aller zur Verfugung stehenden Quellengattungen wird jedoch deutlich, dass sich Manner aus der Schicht der Kurialen fur den genannten Untersuchungszeitraum uberwiegend nur auf den wenigen wichtigen und einflussreichen Posten in der Kirche fanden. Die meisten kirchlichen Amter unterhalb des Episkopats wurden von Mannern aus den unteren gesellschaftlichen Schichten besetzt.

  • By (author) Sabine Hübner