Das Schuldbuch des Basler Kaufmanns Ludwig Kilchmann (gest. 1518)

Edited by Gabriela Signori

Book cover: Das Schuldbuch des Basler Kaufmanns Ludwig Kilchmann (gest. 1518)

Paperback (Published)

(October 2014)

ISBN: 9783515106917

6.69 x 9.49 inches

Price: $60.00

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Dank der Teiledition August Bernoullis (1839-1921) in der Reihe der Basler Chroniken ist das Schuldbuch des Basler Kaufmanns Ludwig Kilchmann (1450-1518) der Forschung seit langerem bekannt. Bernoullis Augenmerk galt jedoch ausschliesslich Kilchmanns zeitgeschichtlichen Nachtragen, die er in veranderter Reihenfolge veroffentlichte. Das Kernstuck des Schuldbuchs, Kilchmanns Geldgeschafte, interessierte ihn nicht – eine folgenschwere Entscheidung. Sie fuhrte dazu, dass der ungleich bedeutendere Geschaftsteil des Buches bald in Vergessenheit geriet. Das Schuldbuch gewahrt einen einzigartigen Einblick in die Geschaftspraktiken eines Kaufmanns, der ausschliesslich von Geldgeschaften lebte: von dem Geld, das er in benachbarten Stadten anlegte, und von den vielen Krediten, die er vorzugsweise Adligen aus der Region vorstreckte. Das Startkapital aber hatte zu einem gewichtigen Teil seine Frau, Elisabeth Zscheckaburlin (1449-1499), in die Ehe eingebracht. Das zeigt die Analyse der Hande, die mit dem Schuldbuch gearbeitet haben.


Dank der Teiledition August Bernoullis (1839-1921) in der Reihe der Basler Chroniken ist das Schuldbuch des Basler Kaufmanns Ludwig Kilchmann (1450-1518) der Forschung seit langerem bekannt. Bernoullis Augenmerk galt jedoch ausschliesslich Kilchmanns zeitgeschichtlichen Nachtragen, die er in veranderter Reihenfolge veroffentlichte. Das Kernstuck des Schuldbuchs, Kilchmanns Geldgeschafte, interessierte ihn nicht – eine folgenschwere Entscheidung. Sie fuhrte dazu, dass der ungleich bedeutendere Geschaftsteil des Buches bald in Vergessenheit geriet. Das Schuldbuch gewahrt einen einzigartigen Einblick in die Geschaftspraktiken eines Kaufmanns, der ausschliesslich von Geldgeschaften lebte: von dem Geld, das er in benachbarten Stadten anlegte, und von den vielen Krediten, die er vorzugsweise Adligen aus der Region vorstreckte. Das Startkapital aber hatte zu einem gewichtigen Teil seine Frau, Elisabeth Zscheckaburlin (1449-1499), in die Ehe eingebracht. Das zeigt die Analyse der Hande, die mit dem Schuldbuch gearbeitet haben.

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