Bauinschriften römischer Kaiser
Untersuchungen zu Inschriftenpraxis und Bautätigkeit in Städten des westlichen Imperium Romanum in der Zeit des Prinzipats
By (author) Marietta Horster
Hardback (Published)
(October 2001)
ISBN: 9783515079518
6.69 x 9.49 inches
Price: $168.00
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Der romische Autor und Architekt Vitruv lobt Augustus, den neuen Herrscher des Romischen Reiches, dass er das Ansehen des Staates nicht nur durch die Anzahl der Provinzen vergrossert habe, sondern auch durch die prachtvolle Ausstattung der Bauwerke in der Hauptstadt. 200 Jahre spater hebt Cassius Dio hervor, dass die Grosse und Schonheit der Hauptstadt ein visueller Reflex der Starke des Reiches sei. Die Baumassnahmen der Kaiser in der Hauptstadt wurden durch Bauinschriften bekannt gemacht und in Erinnerung gehalten. Auch ausserhalb der Hauptstadt haben Kaiser gebaut und renoviert, Ausstattung und Schmuck von Gebauden gezahlt. Auch hier waren die Inschriften die dazugehorigen Informationstrager. Eine Untersuchung der kaiserlichen Bauinschriften in den westlichen Stadten des Reiches zeigt deutlich, dass es anders als in Rom keine Baupolitik gegeben hat. Viele der Inschriften sind in der Regel denen der stadtischen Wohltater angepasst und fallen durch Formular, Grosse oder Menge im stadtischen Umfeld kaum auf. Einige der Baumassnahmen, die die Inschriften dokumentieren, hatten dennoch besondere Merkmale zu denen u.a. der Umfang der Katastrophenhilfe, der Bau von Stadtmauern oder auch der Einsatz des Militars fur Bautatigkeit gehorte.
Der romische Autor und Architekt Vitruv lobt Augustus, den neuen Herrscher des Romischen Reiches, dass er das Ansehen des Staates nicht nur durch die Anzahl der Provinzen vergrossert habe, sondern auch durch die prachtvolle Ausstattung der Bauwerke in der Hauptstadt. 200 Jahre spater hebt Cassius Dio hervor, dass die Grosse und Schonheit der Hauptstadt ein visueller Reflex der Starke des Reiches sei. Die Baumassnahmen der Kaiser in der Hauptstadt wurden durch Bauinschriften bekannt gemacht und in Erinnerung gehalten. Auch ausserhalb der Hauptstadt haben Kaiser gebaut und renoviert, Ausstattung und Schmuck von Gebauden gezahlt. Auch hier waren die Inschriften die dazugehorigen Informationstrager. Eine Untersuchung der kaiserlichen Bauinschriften in den westlichen Stadten des Reiches zeigt deutlich, dass es anders als in Rom keine Baupolitik gegeben hat. Viele der Inschriften sind in der Regel denen der stadtischen Wohltater angepasst und fallen durch Formular, Grosse oder Menge im stadtischen Umfeld kaum auf. Einige der Baumassnahmen, die die Inschriften dokumentieren, hatten dennoch besondere Merkmale zu denen u.a. der Umfang der Katastrophenhilfe, der Bau von Stadtmauern oder auch der Einsatz des Militars fur Bautatigkeit gehorte.
- By (author) Marietta Horster
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