Autobiographie als Apologie

Rhetorik der Rechtfertigung bei Baldur von Schirach, Albert Speer, Karl Dönitz und Erich Raeder

By (author) Roman B. Kremer

Book cover: Autobiographie als Apologie

Extent: 378 pages

Publisher: V&R unipress

Subjects: Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Hardback (Published)

(July 2017)

ISBN: 9783847107590

6.3 x 9.33 inches

Price: $82.00

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Albert Speer ist es mit seinen autobiographischen Erinnerungen gelungen, nachhaltigen Einfluss auf seine Wahrnehmung in der Offentlichkeit zu nehmen. Roman B. Kremer analysiert die rhetorischen Muster in Speers Text und setzt sie in Kontrast zu den rhetorischen Verfahren autobiographischer Texte anderer NS-Politiker und -Militars wie Baldur von Schirach, Karl Donitz und Erich Raeder. Seine Studie zeigt eindrucksvoll, mit welcher rhetorischen Raffinesse Speer seine Erinnerungen aufgebaut hat. Es ergeben sich grundsatzliche Erkenntnisse zum bislang oft unterschatzten Zusammenhang von Autobiographie und Rechtfertigung.


Albert Speer ist es mit seinen autobiographischen Erinnerungen gelungen, nachhaltigen Einfluss auf seine Wahrnehmung in der Offentlichkeit zu nehmen. Roman B. Kremer analysiert die rhetorischen Muster in Speers Text und setzt sie in Kontrast zu den rhetorischen Verfahren autobiographischer Texte anderer NS-Politiker und -Militars wie Baldur von Schirach, Karl Donitz und Erich Raeder. Seine Studie zeigt eindrucksvoll, mit welcher rhetorischen Raffinesse Speer die Erinnerungen aufbaute. Daraus ergeben sich grundsatzliche Erkenntnisse zum bislang oft unterschatzten Zusammenhang von Autobiographie und Rechtfertigung. Through his autobiographical memoirs, Albert Speer successfully managed to have a lasting influence on his public perception. Roman B. Kremer analyses the rhetorical patterns within Speer’s text and contrasts them with the rhetorical methods found within the autobiographical texts of other NS politicians and militarists, such as Baldur von Schirach, Karl Donitz and Erich Raeder. His study impressively demonstrates the rhetorical finesse of Speer’s memoirs, picking up on fundamental insights into the relationship between autobiography and justification, which have often been somewhat discounted in the past.

  • By (author) Roman B. Kremer