Adel und Religion in der frühneuzeitlichen Habsburgermonarchie

Annäherung an ein gesamtösterreichisches Thema

Contributions by Josef Hrdlicka Contributions by István Fazekas Contributions by Alessandro Catalano Contributions by Géza Pálffy Contributions by Marie-Elizabeth Ducreux Contributions by Arno Strohmeyer Contributions by Elisabeth Garms-Cornides Contributions by Friedrich Polleroß Contributions by András Forgó Contributions by Pia Wallnig Contributions by Olga Khavanova Contributions by William D. Godsey Contributions by Joachim Bahlcke Edited by Katrin Keller Edited by Petr Maťa Edited by Martin Scheutz Contributions by

Book cover: Adel und Religion in der frühneuzeitlichen Habsburgermonarchie

Paperback (Published)

(January 2017)

ISBN: 9783205203902

6.69 x 9.49 inches

Price: $94.00

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Der Adel in der Habsburgermonarchie sah sich aufgrund der fruhneuzeitlichen Herrschaftsverdichtung dazu gezwungen, sich neu zu organisieren. Nicht mehr ein Herkunftsland bestimmte seine Identitat, sondern dieser neue “habsburgische” Adel definierte sich uber seine Landstandschaft in mehreren Landern der zusammengesetzten Habsburgermonarchie. Besondere Bedeutung kam dabei der Konfession des Adels zu, zumal die Gegenreformation in den osterreichischen Landern andere konfessionelle Rahmenbedingungen als etwa in Bohmen/Mahren oder Ungarn schuf. Nicht nur Kirchenordnungen, adelige Stiftungen und Spitalgrundungen, Kavaliersreisen, sondern auch das Frommigkeitsverstandnis des Adels anderte sich in der Fruhen Neuzeit grundlegend. Konversionen waren haufig, aber auch adelige Intoleranz gegenuber anderen Konfessionen anderte sich, wie die 15 Beitrager aus insgesamt acht Landern in ihren Texten verdeutlichen.


Der Adel in der Habsburgermonarchie sah sich aufgrund der fruhneuzeitlichen Herrschaftsverdichtung dazu gezwungen, sich neu zu organisieren. Nicht mehr ein Herkunftsland bestimmte seine Identitat, sondern dieser neue “habsburgische” Adel definierte sich uber seine Landstandschaft in mehreren Landern der zusammengesetzten Habsburgermonarchie. Besondere Bedeutung kam dabei der Konfession des Adels zu, zumal die Gegenreformation in den osterreichischen Landern andere konfessionelle Rahmenbedingungen als etwa in Bohmen/Mahren oder Ungarn schuf. Nicht nur Kirchenordnungen, adelige Stiftungen und Spitalgrundungen, Kavaliersreisen, sondern auch das Frommigkeitsverstandnis des Adels anderte sich in der Fruhen Neuzeit grundlegend. Konversionen waren haufig, aber auch adelige Intoleranz gegenuber anderen Konfessionen anderte sich, wie die 15 Beitrager aus insgesamt acht Landern in ihren Texten verdeutlichen.

  • Contributions by Josef Hrdlicka
  • Contributions by István Fazekas
  • Contributions by Alessandro Catalano
  • Contributions by Géza Pálffy
  • Contributions by Marie-Elizabeth Ducreux
  • Contributions by Arno Strohmeyer
  • Contributions by Elisabeth Garms-Cornides
  • Contributions by Friedrich Polleroß
  • Contributions by András Forgó
  • Contributions by Pia Wallnig
  • Contributions by Olga Khavanova
  • Contributions by William D. Godsey
  • Contributions by Joachim Bahlcke
  • Edited by Katrin Keller
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