Das Vertragsverständnis des Hugo Grotius

Zwischen Gerechtigkeit, Treue und Rechtsübertragung

By (author) Klaus Kowalski

Book cover: Das Vertragsverständnis des Hugo Grotius

Extent: 456 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Early Modern & Renaissance Studies, Law, Philosophy

Series: Forschungen zur neueren Privatrechtsgeschichte

Language: German

Hardback (Published)

(May 2022)

ISBN: 9783412524920

6.34 x 9.25 inches

Price: $125.00

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Hugo Grotius kommt in der Geschichte des kontinentaleuropaischen Vertragsrechts eine besondere Bedeutung zu. Er steht an der Schwelle zwischen den mittelalterlichen bzw. spatscholastischen und den naturrechtlichen Vertragslehren des 17. und 18. Jahrhunderts. Als einer der Ersten konstruierte Grotius eine vom System der romischen Vertragstypen emanzipierte, ausdifferenzierte Vertragsdogmatik. Damit leistete er einen wesentlichen Beitrag zur Form- bzw. Typenfreiheit des modernen Vertragsrechts. Die vorliegende Studie zeichnet nach, wie sich Grotius’ Vertragsverstandnis von seinen fruhen Schriften bis zu den letzten Uberarbeitungen von De Iure Belli ac Pacis ausgeformt hat. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, mit welchen Argumenten Grotius die generelle Wirksamkeit und rechtliche Verbindlichkeit vertraglicher Absprachen begrundet und wie sich diese Argumente werkubergreifend weiterentwickeln.

Klaus Kowalski ist Referent bei der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission.

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