Martin Heidegger.

Die Wahrheit über die "Schwarzen Hefte".

By (author) Friedrich-Wilhelm von Herrmann By (author) Francesco Alfieri

Book cover: Martin Heidegger.

Extent: 336 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Philosophy, Religious Studies

Series: Philosophische Schriften

Series volume number: 94

Language: German

Paperback (Published)

(June 2017)

ISBN: 9783428151240

6.18 x 9.17 inches

Price: $102.00

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Die naheliegende erste Frage dagegen lautet: Gibt es überhaupt einen Antisemitismus im Denken Heideggers? Prof. von Herrmann legt hier nun seine hermeneutische Interpretation vor. Er hat mit Prof. Francesco Alfieri von der Pontificia Universita Lateranense einen Mitarbeiter gefunden, der eine umfangreiche philologische Analyse der Bände 94, 95, 96 und 97 der Gesamtausgabe erstellt hat. Beide gelangen zu überraschenden Ergebnissen, die eine neue Sichtweise auf die »Schwarzen Hefte« ermöglichen.

(Aus dem Vorwort von Arnulf Heidegger)


»Martin Heidegger. The Truth about the Black Notebooks«

However, the question is: is there any anti-Semitism in Martin Heidegger’s thought? Prof. von Herrmann proposes here his hermeneutical interpretation and his collaborator, Prof. Francesco Alfieri of the Pontificia Universitas Lateranensis, presents a wide philological analysis of volumes 94–97 of the Gesamtausgabe and reaches surprising results that pen a new perspective on the Black Notebooks.

(from the Preface by Arnulf Heidegger)

Einleitung

Erstes Kapitel

Friedrich-Wilhelm von Herrmann
Notwendige Klärungen zu den Schwarzen Heften. Über die naive Instrumentalisierung hinaus, die aufgrund der Mutmaßungen bequemer Einsichten inszeniert wurde

Zweites Kapitel

Francesco Alfieri
Die Schwarzen Hefte. Historisch-kritische Analyse ohne Meinungsäußerungen

Drittes Kapitel

Francesco Alfieri
Zu den unveröffentlichten Briefwechseln von Friedrich-Wilhelm von Herrmann

Epilog

Leonardo Messinese
Betrachtungen über den »seinsgeschichtlichen« bzw. »metaphysischen« Antisemitismus. Die »Judenfrage« in den Schwarzen Heften im Lichte der »Kritik an der Metaphysik«

Hermann Heidegger
Martin Heidegger war kein Antisemit

Anhang

Claudia Gualdana
Zur medienwirksamen Instrumentalisierung der Schwarzen Hefte in Italien. Mit einigen Stellungnahmen aus einem unveröffentlichten Gespräch mit Friedrich-Wilhelm von Herrmann versehen

Schriften von Martin Heidegger

Personenregister

Zu den Autoren

Friedrich-Wilhelm v. Herrmann wurde 1961 an der Universität Freiburg/Br. von Eugen Fink mit der Dissertation »Die Selbstinterpretation Martin Heideggers« zum Dr. phil. promoviert. Von 1961–1970 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent Eugen Finks an dessen Seminar für Philosophie und Erziehungswissenschaft. 1970 habilitierte er sich an der Philosophischen Fakultät der Freiburger Universität mit der Habilitationsschrift »Bewußtsein, Zeit und Weltverständnis«. Zunächst als Univ.-Dozent und seit 1976 als Universitätsprofessor lehrte er in Freiburg Metaphysik und Ontologie (Augustinus, Descartes, Leibniz, Kant, Fichte) sowie Phänomenologie des Bewußtseins (Edmund Husserl) und Hermeneutische Phänomenologie des Daseins (Martin Heidegger) bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000. Von 1972–1976 war er Privatassistent Heideggers, der ihn zum Haupmitarbeiter an seiner Gesamtausgabe ernannte. Von den 102 Bänden des Heidegger’schen Gesamtwerks sind inzwischen schon 84 Bände erschienen. Als Mitherausgeber der Heidegger Studies betreut er deren deutschsprachige Beiträge.

  • By (author) Friedrich-Wilhelm von Herrmann
  • By (author) Francesco Alfieri

»Das vorliegende Buch [ist] ein sehr komplexes und ungewöhnliches Beispiel eines Deutungskampfes.« Prof. Dr. Reinhard Mehring, in: Philosophischer Literaturanzeiger, Band 70, Heft 3/2017
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