Geschichte bauen

Architektonische Rekonstruktion und Nationenbildung vom 19. Jahrhundert bis heute

Contributions by Aleksandr Musin Contributions by Jan Randák Contributions by Piotr Korduba Contributions by Keya Thakur-Smolarek Contributions by Jonathan Blower Contributions by Radu Lupescu Contributions by Elisabeth Crettaz-Stürzel Contributions by Evelyn Ivanova-Reuter Contributions by Andreas Fülberth Contributions by Adamantios Th. Skordos Contributions by Tomasz Torbus Contributions by Robert Born Contributions by Malgorzata Omilanowska Edited by Arnold Bartetzky

Book cover: Geschichte bauen

Extent: 420 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Architecture

Series: Visuelle Geschichtskultur

Language: German

Hardback (Published)

(June 2017)

ISBN: 9783412507251

6.69 x 9.49 inches

Price: $87.00

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Der Rekonstruktion symboltrachtiger, zerstorter Baudenkmaler und Ensembles wurde und wird eine wichtige Rolle fur Nationsbildung und nationale Selbstbehauptung beigemessen. Dies gilt besonders fur werdende, junge und im Umbruch befindliche Nationalstaaten. Die Inszenierung der Architektur vergangener Epochen dient hier der Starkung des Nationalbewusstseins, oft auch der Legitimation staatlicher Souveranitat und territorialer Anspruche. Im Mittelpunkt des Bandes, der einen weiten Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart schlagt, stehen die nationalpolitischen Motive von Rekonstruktionsprojekten in Mittel- und Osteuropa. Aus diesem Blickwinkel werden prominente Rekonstruktionen in ihren geschichtspolitischen Funktionen analysiert. Besonderes Augenmerk der Fallstudien aus verschiedenen Landern zwischen Ostsee, Adria und Schwarzem Meer liegt dabei auf Projekten, die in Deutschland bisher kaum bekannt oder auch weitgehend vergessen sind.


Der Rekonstruktion symboltrachtiger, zerstorter Baudenkmaler und Ensembles wurde immer wieder eine wichtige Rolle fur Nationsbildung und nationale Selbstbehauptung beigemessen. Dies gilt besonders fur werdende, junge und im Umbruch befindliche Nationalstaaten. Die Inszenierung der Architektur vergangener Epochen dient hier der Starkung des Nationalbewusstseins, oftmals auch der Legitimation staatlicher Souveranitat und territorialer Anspruche. Im Mittelpunkt des Bandes, der einen weiten Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart schlagt, stehen die nationalpolitischen Motive von Rekonstruktionsprojekten in Mittel- und Osteuropa. Aus diesem Blickwinkel werden einige prominente Rekonstruktionen in ihren geschichtspolitischen Funktionen analysiert. Ein besonderes Augenmerk der hier zusammengefuhrten Fallstudien aus verschiedenen Landern zwischen Ostsee, Adria und Schwarzem Meer liegt aber auf Projekten, die in Deutschland bisher kaum bekannt oder auch weitgehend vergessen sind.

  • Contributions by Aleksandr Musin
  • Contributions by Jan Randák
  • Contributions by Piotr Korduba
  • Contributions by Keya Thakur-Smolarek
  • Contributions by Jonathan Blower
  • Contributions by Radu Lupescu
  • Contributions by Elisabeth Crettaz-Stürzel
  • Contributions by Evelyn Ivanova-Reuter
  • Contributions by Andreas Fülberth
  • Contributions by Adamantios Th. Skordos
  • Contributions by Tomasz Torbus
  • Contributions by Robert Born
  • Contributions by Malgorzata Omilanowska
  • Edited by Arnold Bartetzky