Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband zur Zeit des Nationalsozialismus

By (author) Janina Salden

Book cover: Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband zur Zeit des Nationalsozialismus

Hardback (Published)

(November 2019)

ISBN: 9783515123402

6.69 x 9.49 inches

Price: $120.00

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Als die Nationalsozialisten 1933 die Macht ubernahmen, war der 1924 gegrundete Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) noch ein recht junger Verband. Wahrend der Weimarer Zeit hatte er sich jedoch bereits als Interessenvertretung der traditionell dezentral ausgerichteten Sparkassenorganisation etabliert. Er bundelte die Einzelinteressen zu einheitlichen Verbandszielen und artikulierte diese gegenuber Regierung, Parlament, Verwaltung und Offentlichkeit. Nach 1933 blieb der DSGV zwar im Kern erhalten, wurde jedoch durch personelle und organisatorische “Gleichschaltung” zu einem Glied der dem Reichswirtschaftsminister unterstehenden NS-Wirtschaftsordnung. Janina Salden untersucht in dieser Studie die Handlungsspielraume des DSGV zwischen 1933 und 1945: War der Einfluss des Verbands auf rechtliche und geschaftspolitische Sachverhalte des Sparkassenwesens beschrankt? Oder erstreckte er sich auch auf grundsatzliche Fragen, wie den Grad der Integration der Sparkassenorganisation in das NS-System oder die Beteiligung des Verbandes, seiner Mitgliedsverbande und der Sparkassen an Kriegsfinanzierung und “Arisierung”? Welche Motive hatten die Fuhrungspersonlichkeiten – und nutzten sie ihre Handlungsspielraume auch tatsachlich?


Als die Nationalsozialisten 1933 die Macht ubernahmen, war der 1924 gegrundete Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) noch ein recht junger Verband. Wahrend der Weimarer Zeit hatte er sich jedoch bereits als Interessenvertretung der traditionell dezentral ausgerichteten Sparkassenorganisation etabliert. Er bundelte die Einzelinteressen zu einheitlichen Verbandszielen und artikulierte diese gegenuber Regierung, Parlament, Verwaltung und Offentlichkeit. Nach 1933 blieb der DSGV zwar im Kern erhalten, wurde jedoch durch personelle und organisatorische “Gleichschaltung” zu einem Glied der dem Reichswirtschaftsminister unterstehenden NS-Wirtschaftsordnung. Janina Salden untersucht in dieser Studie die Handlungsspielraume des DSGV zwischen 1933 und 1945: War der Einfluss des Verbands auf rechtliche und geschaftspolitische Sachverhalte des Sparkassenwesens beschrankt? Oder erstreckte er sich auch auf grundsatzliche Fragen, wie den Grad der Integration der Sparkassenorganisation in das NS-System oder die Beteiligung des Verbandes, seiner Mitgliedsverbande und der Sparkassen an Kriegsfinanzierung und “Arisierung”? Welche Motive hatten die Fuhrungspersonlichkeiten – und nutzten sie ihre Handlungsspielraume auch tatsachlich?

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