Bilderfronten

Die Visualisierung der sowjetischen Intervention in Afghanistan 1979–1989

By (author) Markus Mirschel

Book cover: Bilderfronten

Extent: 570 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Slavic Studies, Social Sciences , Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Hardback (Published)

(August 2019)

ISBN: 9783412514952

6.5 x 9.25 inches

Price: $138.00

In stock

Das Ziel der UdSSR: eine afghanische Stabilitat. Das Ergebnis: eine sowjetische Instabilitat.Als die Sowjetunion 1979 Soldaten nach Afghanistan verlegte, geschah dies im Geheimen – offizielle Bilder gab es nicht. Die Militarzeitung Krasnaja Zvezda sowie das Zentralorgan Pravda agierten zu Beginn der 1980er Jahre als Partner im Geiste. Die UdSSR als Friedensmacht stand den Genossen in Kabul auch visuell helfend zur Seite. Als die letzten sowjetischen Soldaten 1989 das Land am Hindukusch verliessen, war das Ereignis im Fokus der medialen Offentlichkeit. Was war geschehen? Der extern gefuhrte Konflikt auf afghanischem Boden war zu einer innersowjetischen Auseinandersetzung uber die mediale Deutungshoheit, die soziale Verantwortung sowie den Umgang mit den Ereignissen erwachsen. Die Studie betrachtet den strategischen Gebrauch fotografischer Bilder zum sowjetisch-afghanischen Konflikt und wertet sie als Impulse fur eine gesellschaftliche Transformation.


Das Ziel der UdSSR: eine afghanische Stabilitat. Das Ergebnis: eine sowjetische Instabilitat. Als die Sowjetunion 1979 Soldaten nach Afghanistan verlegte, geschah dies im Geheimen – offizielle Bilder gab es nicht. Die Militarzeitung Krasnaja Zvezda sowie das Zentralorgan Pravda agierten zu Beginn der 1980er Jahre als Partner im Geiste. Die UdSSR als Friedensmacht stand den Genossen in Kabul auch visuell helfend zur Seite. Als die letzten sowjetischen Soldaten 1989 das Land am Hindukusch verliessen, war das Ereignis im Fokus der medialen Offentlichkeit. Was war geschehen? Der extern gefuhrte Konflikt auf afghanischem Boden war zu einer innersowjetischen Auseinandersetzung uber die mediale Deutungshoheit, die soziale Verantwortung sowie den Umgang mit den Ereignissen erwachsen. Die Studie betrachtet den strategischen Gebrauch fotografischer Bilder zum sowjetisch-afghanischen Konflikt und wertet sie als Impulse fur eine gesellschaftliche Transformation.

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