Das Oberlandesgericht Köln zwischen dem Rheinland, Frankreich und Preußen

Festschrift zum 200-jährigen Bestehen (1819 bis 2019)

Contributions by Daniela Bennewitz Contributions by Peter Biesenbach Contributions by Michael Frohn Contributions by Stefan Geyer Contributions by Hans-Peter Haferkamp Contributions by Peter Oestmann Contributions by Margarete von Schwerin Contributions by Dieter Strauch Contributions by Jacqueline Weertz Contributions by Christian Wiefling Contributions by Eric Zakowski Edited by Hans-Peter Haferkamp Edited by Margarete von Schwerin

Book cover: Das Oberlandesgericht Köln zwischen dem Rheinland, Frankreich und Preußen

Extent: 252 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Law, Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Rechtsgeschichtliche Schriften

Language: German

Hardback (Published)

(June 2019)

ISBN: 9783412513139

6.34 x 9.25 inches

Price: $69.00

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Der 1819 gegrundete Rheinische Appellationsgerichtshof zu Coln, spater “OLG Koln”, sass zwischen den Stuhlen. Er judizierte bis zum 1.1.1900 z.T. nach franzosischem Recht. Das ihm ubergeordnete Hochstgericht, der Rheinische Revisions- und Kassationsgerichtshof, spater dann das Preussische Obertribunal, lebte nach preussischem Recht. Sein Umfeld war von eigenstandigen rheinischen Rechtstraditionen des Ancien Regime gepragt. In Koln kam hinzu, dass hier der Katholizismus oftmals in Konflikt mit dem protestantischen Preussen geriet. Der Band zeigt, wie die Rheinische Justiz mit den Pragungen, Wunschen und Vorgaben dieser verschiedenen Kontexte umging.


Der Band dokumentiert die Geschichte des Oberlandesgerichts Koln zwischen Preussen, Frankreich und dem Rheinland aus Anlass seines 200. Bestehens am 21. Juni 2019. Der 1819 gegrundete Rheinische Appellationsgerichtshof zu Coln, 1879 in Oberlandesgericht Koln umbenannt, sass zwischen den Stuhlen. Er judizierte in einigen Rechtsgebieten bis zum 1. 1. 1900 nach franzosischem Recht und blickte daher nach Frankreich, wo die Cour de Cassation das franzosische Recht pragte. Das ihm ubergeordnete Hochstgericht, der Rheinische Revisions- und Kassationsgerichtshof, ab 1852 das Preussische Obertribunal, sass bis 1879 jedoch in Berlin, das nach preussischem Recht lebte. Sein direktes Umfeld war weiterhin von eigenstandigen rheinischen Rechtstraditionen des Ancien Regime gepragt. In Koln kam hinzu, dass hier der Katholizismus immer wieder in Konflikt mit dem protestantischen Preussen geriet. Der Band zeigt, wie die Rheinische Justiz mit den Pragungen, Wunschen und Vorgaben dieser verschiedenen Kontexte umging.

Hans-Peter Haferkamp lehrt Burgerliches Recht, Neuere Privatrechtsgeschichte und Deutsche Rechtsgeschichte an der Universitat zu Koln. Margarete Grafin von Schwerin ist Prasidentin des Oberlandesgerichts Koln. Hans-Peter Haferkamp lehrt Burgerliches Recht, Neuere Privatrechtsgeschichte und Deutsche Rechtsgeschichte an der Universitat zu Koln. Peter Oestmann ist Professor fur Burgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte am Institut fur Rechtsgeschichte der Universitat Munster. Margarete Grafin von Schwerin ist Prasidentin des Oberlandesgerichts Koln. Dieter Strauch ist Prof. em. fur Burgerliches Recht, Deutsche und Nordische Rechtsgeschichte der Universitat zu Koln.

  • Contributions by Daniela Bennewitz
  • Contributions by Peter Biesenbach
  • Contributions by Michael Frohn
  • Contributions by Stefan Geyer
  • Contributions by Hans-Peter Haferkamp
  • Contributions by Peter Oestmann
  • Contributions by Margarete von Schwerin
  • Contributions by Dieter Strauch
  • Contributions by Jacqueline Weertz
  • Contributions by Christian Wiefling
  • Contributions by Eric Zakowski
  • Edited by Hans-Peter Haferkamp
  • Edited by Margarete von Schwerin