Das ‚Königliche Gerichtsbuch‘ des Michael von Pfullendorf aus den Jahren 1442 bis 1451 – Zu den Anfängen des Kammergerichts am römisch-deutschen Königshof

Einführung und Edition. Mit einem Vorwort von Bernhard Diestelkamp

By (author) Daniel Luger Series edited by Anja Amend-Traut Series edited by Friedrich Battenberg Series edited by Albrecht Cordes Series edited by Ignacio Czeguhn Series edited by Wolfgang Sellert Series edited by Peter Oestmann

Book cover: Das ‚Königliche Gerichtsbuch‘ des Michael von Pfullendorf aus den Jahren 1442 bis 1451 – Zu den Anfängen des Kammergerichts am römisch-deutschen Königshof

Extent: 324 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Law, Medieval Studies

Series: Quellen und Forschungen zur hochsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich

Language: German

Hardback (Published)

(March 2022)

ISBN: 9783412524135

6.93 x 9.69 inches

Price: $87.00

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Das “Konigliche Gerichtsbuch” protokolliert Informationen zu 277 Verfahren am Kammergericht Friedrichs III. Die uberwiegende Mehrzahl der enthaltenen Informationen war der Forschung bislang vollig unbekannt und wird nun erstmals auf Basis einer umfassend kommentierten Edition zur Verfugung gestellt werden.


Der Band bietet eine vollstandige Edition des Koniglichen Gerichtsbuches. Diese wird eingebettet in eine umfassende Analyse der Verwaltungspraxis und Verschriftlichungsprozesse am Hof Friedrichs III. Daruber hinaus wird diese Quelle in die rechts- und kulturgeschichtliche Forschung eingeordnet, insbesondere hinsichtlich der Frage nach den konkreten Verfahrensablaufe am Kammergericht sowie der politischen Relevanz dieses Gerichtshofes. Es schliessen ein umfangreiches Sitzungsverzeichnis des Kammergerichts aus den Jahren 1442 bis 1451 sowie ein Orts- und Personenindex an. Letzterer macht die uberregionale Bedeutung dieser Quelle deutlich, die weit uber die “konigsnahen Landschaften” des Reiches hinaus von der Hansestadt Bremen bis zur Grafschaft Gorz, vom Hochstift Cambrai bis zum Deutschordensland reicht. Mit einem Vorwort von Bernhard Diestelkamp zu wesentlichen Aspekten dieser neuen Quelle und deren Bedeutung fur die Forschung.

Daniel Luger ist Historiker an der Universität Wien und Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung sowie der Arbeitsgruppe Regesta Imperii der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

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