Briefwechsel 1951 bis 1983.

Edited by Martin Tielke By (author) Carl Schmitt By (author) Roman Schnur

Book cover: Briefwechsel 1951 bis 1983.

Extent: 802 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Cultural Studies, Law, Social Sciences 

Language: German

Hardback (Published)

(October 2023)

ISBN: 9783428189335

6.18 x 9.17 inches

Price: $145.00

In stock

Roman Schnur (1927-1996) las schon als Abiturient Schmitts Verfassungslehre und wurde damit zum Schmittianer, der keiner Auseinandersetzung aus dem Weg ging. Die Korrespondenz lebt vor allem von dem gemeinsamen Interesse an franzosischer Rechts- und Ideengeschichte. Damit wie auch mit seiner spateren Hinwendung nach Osten, insbesondere Polen und Ungarn, und der Betonung einer trotz der Sowjetisierung auch hier noch lebendigen europaischen Rechtstradition war Schnur ein Solitar.


English summary: Carl Schmitt / Roman Schnur. Correspondence 1951-1983: Roman Schnur (1927-1996) read Schmitt’s Constitutional Doctrine already as a high school graduate and thus became a Schmittian who did not avoid any controversy. The correspondence lives above all from the common interest in French legal history. With this, as well as with his later turn to the East, especially Poland and Hungary, and the emphasis on a European legal tradition that was still alive here despite Sovietization, Schnur was a solitary figure. German description: Carl Schmitt hatte, ungeachtet seiner Verbannung aus der akademischen Lehre 1945, bis ins hohe Alter einen grossen informellen Schulerkreis. Einer dieser Enkelschuler ist der 1927 geborene Roman Schnur, der schon als Abiturient Schmitts Verfassungslehre las. Das Buch war fur ihn eine Offenbarung und eine Initiation in das Wesen des Rechts und fuhrte dazu, dass er eine jahrzehntelange intensive Korrespondenz mit dem Meister unterhielt. Insbesondere verband beide das Interesse an franzosischer Rechtsgeschichte und im Speziellen an franzosischem Staats- und Verfassungsrecht. Dabei hat das offene Bekenntnis Schnurs zu seinem Lehrer – uber seinem Schreibtisch hingen die Bilder von Bodin, Hobbes und Schmitt – seiner Karriere durchaus geschadet; erlangte er doch erst spat und nach zahlreichen Enttauschungen ein Ordinariat. Als Tubinger Professor wendete er dann den Blick nach Osten und hat zahlreiche wissenschaftliche Kontakte geknupft, insbesondere mit polnischen Wissenschaftlern.

Einführung

Briefwechsel

Verzeichnis der Briefe

Verzeichnis fehlender Briefe

Abkürzungen

Abgekürzt zitierte Quellen und Literatur

Anhang

Editorisches Nachwort und Dank

Abbildungen und Dokumente

Personenregister

  • Edited by Martin Tielke
  • By (author) Carl Schmitt
  • By (author) Roman Schnur

»Ein großes Verdienst des Briefwechsels ist es, den von der Rechtswissenschaftsgeschichte weithin vernachlässigten Roman Schnur dem Vergessen zu entreißen.« Dr. Paul Hüther, in: Verwaltungsblätter für Baden-Württemberg, 8/2024

»Doch trägt – Quisquilien beiseite – diese Edition zur umfangreichen Forschung zu Carl Schmitt in der Nachkriegszeit einen wesentlichen Baustein bei, und die Leistung des Herausgebers angesichts dieser umfangreichen Materialmenge kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.« Dr. Angela Reinthal, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 3/2024

»Als Fundgrube für eine intellectual history der Bundesrepublik und der Nachwirkung Schmitts insbesondere bietet der Band daher reichlich Material. Der Briefwechsel ist insgesamt sauber herausgegeben und mit Personen und Werke erläuternden Anmerkungen versehen. Einige Fotografijien und Abdrucke von Briefen runden den Band zusammen mit einem Personenregister ab, das bei einer Korrespondenz dieses Umfangs besonders hilfreich ist.« Lukas Potsch, in: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte, Bd. 76, 2/2024
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