Gendersprache: Kampf oder Krampf?

By (author) Ingo von Münch

Book cover: Gendersprache: Kampf oder Krampf?

Extent: 93 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law, Philosophy, Social Sciences 

Language: German

Paperback (Published)

(January 2023)

ISBN: 9783428188086

5.31 x 8.31 inches

Price: $29.00

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Es kommt nicht haufig vor, dass eine Sprache innerhalb kurzer Zeit grundlegend verandert wird. Bei der deutschen Sprache ist dies der Fall, namlich mit der Einfuhrung der Gendersprache. Das sog. Gendern hat zu leidenschaftlich gefuhrten Kontroversen gefuhrt. Die vorliegende, in leicht verstandlicher Sprache verfasste Studie versteht sich nicht als Beitrag zur Emporungskultur, sondern listet Argumente fur und gegen das Gendern auf. Der Autor weist auf behordlichen Druck durch Sprachleitfaden und Handreichungen hin sowie auf Punkteabzug bei studentischen Arbeiten. Problematisiert wird auch die Uneinheitlichkeit der Gendersprache mit ihren verschiedenen Sonderzeichen in der Schriftsprache und dem sog. Glottisschlag in der Sprechweise, dies auch mit kritischem Hinweis auf die Praxis der gebuhrenfinanzierten offentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Ausfuhrlich behandelt wird die Spaltung der Gesellschaft, die im Gebrauch der Gendersprache als Herrschaftssprache, administrativer und universitarer Eliten einerseits und deren Nichtgebrauch andererseits, zum Ausdruck kommt.

I. Gendern: Herkunft und Inhalt
II. Beweggrund für Sprachaktionismus
III. Die Veränderung der Sprache
IV. Das Märchen vom Sprachwandel
V. Erziehung, Bevormundung, Druck
VI. Hannover an der Leine einer Gutachterin
VII. Schreckgespenst Generisches Maskulinum
VIII. Das Gottessternchen
IX. Berufsbezeichnungen im Gendervisier
X. Fragwürdige Authentizität
XI. Institutionen unterwerfen sich
XII. Gendern spaltet
XIII. Parteipolitische Affinität
XIV. Moralisierende und polarisierende Rekurse
XV. Geforderte Chancengleichheit
XVI. Wichtigere Themen
XVII. Thesen

  • By (author) Ingo von Münch

»Unbedingt anzuraten ist die Lektüre allen, die sich der Debatte nicht entziehen können, z.B. im Hochschulbereich, bei der Abfassung von Prüfungsarbeiten, allgemein im Behördenalltag, speziell in Kommunikations- und Pressestellen. Fazit: Sehr zu empfehlen!« Prof. Dr. Karoline H. Starkgraff, in: Polizei Info Report, 5/2025
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