Arabische Korrespondenz
By (author) Monem Jumaili
Paperback (Published)
(April 2007)
ISBN: 9783895005282
6.69 x 9.45 inches
Price: $39.00
In stock
“Arabische Korrespondenz” ist ein Praxis bezogenes Handbuch und vermittelt Studenten, Praktikern, Geschaftsleuten und Ubersetzern ein sicheres Korrespondieren auf Arabisch. Im Mittelpunkt dieses Buches stehen die Wirtschafts- und Handelskorrespondenz sowie die private und offizielle Korrespondenz. Kapitel fur Kapitel begleiten den Benutzer wichtige, typische Wendungen, Musterbriefe in Arabisch und Deutsch und Ubungen. Erganzt wird das Buch durch einen “Fachwortschatz Wirtschaft und Handel”, der praxisrelevante Fachtermini aus Wirtschaft, Aussenhandel und Finanzwesen prasentiert.
- By (author) Monem Jumaili
"Review - German ""Die ""Arabische Korrespondenz"" von Monem Jumaili ist - so das Vorwort - ""ein auf die Praxis bezogenes Handbuch, das Studenten, Ubersetzern und Geschaftsleuten ein Hilfsmittel beim Abfassen von Briefen und anderen Schriftstucken bieten soll"". Es besteht aus drei grosseren Abschnitten. Der erste Abschnitt (35 Seiten) behandelt private Korrespondenz anhand von 13 Beispielbriefen zu verschiedenen Anlassen, wie etwa Gluckwunsch- und Beileidschreiben, Einladungen und Dankesbriefe. Der zweite Abschnitt (38 Seiten) befasst sich mit offizieller Korrespondenz, zu der ebenfalls 13 Beispiele gegeben werden. Das Spektrum umfasst unter anderem offizielle Einladungen, Anfragen zu Studienvoraussetzungen und zur Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, eine Stellenanzeige und die dazugehorige Bewerbung, eine Vorladung ins Polizeiprasidium und eine weitere zu einer Gerichtsverhandlung. Der dritte und umfangreichste Abschnitt (104 Seiten; etwa 50 Beispiele) ist der Handelskorrespondenz gewidmet. Darin enthalten sind viele Beispiele etwa fur Anfragen bei einer Handelskammer, eine Vollmacht, Angebote, Bestellungen, Auftragsbestatigungen, eine Liste mit den Incoterms (internationale Handelsklauseln), einen Vertretervertrag, eine Ausschreibung und einige Beispiele von Briefen mit ""kritischem"" Inhalt wie etwa Mahnung und Reklamation. In allen drei Abschnitten sind die Beispiele in Deutsch und Arabisch wiedergegeben (modern standard Arabic; beispielsweise mit einer ""modernen"" Schreibweise des Hamza). Das Arabisch ist nicht zu beanstanden, wenn man von gelegentlichen Tippfehlern1 absieht, die aber von denjenigen, die das Buch praktisch anwenden wollen, erkannt werden konnen. Das Buch schliesst mit einem Grundwortschatz ""Wirtschaft und Handel"" ab (21 Seiten; etwa 430 Eintrage).Am Anfang eines jeden der drei Hauptabschnitte wird in die Formalia der jeweiligen Korrespondenzgattung eingefuhrt, wie etwa in den formalen Aufbau und die verschiedenen Anredemoglichkeiten und Grussformeln. Sowohl am Ende des ersten Teils (private Korrespondenz) als auch des zweiten (Offizielles) folgen jeweils ein Abschnitt mit Vokabeln zur jeweiligen Briefgattung, die es - so eine Arbeitsanweisung - auswendig zu lernen gilt, sowie ""Stereotype Wendungen"". Beides soll eine Hilfestellung sein bei der Losung der sich anschliessenden schriftlichen Aufgaben, die das Briefeschreiben trainieren sollen. Die Aufgaben bestehen aus einer oder mehrerer Ubersetzungen ins Deutsche oder Arabische, sowie darin, ""eigene"" Post mit verschiedenem Inhalt zu schreiben (moglicherweise war die ""Arabische Korrespondenz"" ursprunglich als Lehrbuch gedacht). Diese Ubungen sind eher nicht dazu geeignet, die behandelte Textgattung aktiv zu trainieren. Der Schwierigkeitsgrad ist zu hoch, die Aufgaben selbst zu trocken. Es fehlen ""kleinschrittige"" Ubungen zum aktiven Aufbau eines Vokabelfundus. Geeignet waren dazu etwa kurzere Ubersetzungspassagen mit immer wiederkehrendem oder ahnlichem Vokabular, Luckentexte und ahnliche Ubungen zur Festigung des neu erlernten Wortschatzes. Die Frage stellt sich aber generell, ob das Schreiben von Briefen intensiv geubt werden kann, oder ob nicht eher im taglichen aktiven Verfassen von Briefen ein Trainingseffekt eintrifft. Die Starken des Buches liegen jedenfalls nicht in seinen Trainingsabschnitten. Es ist eher als Beispielsammlung brauchbar.Ahnliche Ubungen und Sammlungen stereotyper Wendungen sind im dritten Abschnitt - Handelskorrespondenz - an verschiedenen Stellen eingebaut. Dadurch ist vermutlich eine Gliederung dieses umfangreichen Teils intendiert, die zwar grob erreicht wird, das Prinzip, dem diese Gliederung folgen soll, bleibt aber unklar. Beispielsweise sind Muster fur Zahlungserinnerungen zusammen mit einem Beispiel fur ein Angebot auf Vertretung in einem solchen Abschnitt zusammengefasst, und die ""kritische Post"" (Mahnung, Reklamation) wurde auf zwei aufeinanderfolgende Abschnitte aufgeteilt. Immerhin sind die Beispiel aber dank des Inhaltsverzeichnisses recht leicht auffindbar, so dass die etwas verwirrende Aufteilung nicht weiter stort.Insgesamt entsteht der Eindruck, dass dem Werk etwas mehr Genauigkeit - was etwa Anordnung und Einteilung des Inhalts angeht - gut getan hatte. Kleinere Fehler, wie etwa auch in der Kopfzeile, weisen darauf hin, dass die Endredaktion vielleicht etwas ubereilt verlief.Die Frage nach dem Zielpublikum lasst sich vielleicht am besten so beantworten: Am ehesten bietet sich die ""Arabische Korrespondenz"" als Materialsammlung fur ""Praktiker"" wie etwa Ubersetzer an; moglicherweise ist es auch fur Geschaftsleute brauchbar, obwohl die schriftliche Korrespondenz zwischen deutschen und arabischen Partnern doch eher auf Englisch erfolgen durfte. Moglicherweise ist Monem Jumailis Buch auch fur Studierende des Wirtschaftsarabisch von Nutzen. Es gibt zwar bereits entsprechende Briefsammlungen, die Korrenspondenzbeispiele in Arabisch, Englisch und/oder Franzosisch liefern (etwa die libanesische Reihe al-Kanz al-maknun fi usul kitabat ar-rasa'ip, moglicherweise geht aber die ""Arabische Korrespondenz"" besser auf die Bedurfnisse deutscher Handelspartner ein. Positiv zu bemerken ist, dass Jumaili in seinem Werk relativ ausfuhrlich Vokabular und Textbausteine fur die Korrespondenz zusammenstellt, die an keiner anderen Stelle so zusammengefasst werden. Es bietet daher auch ""normalen"" Studierenden der arabischen Sprache einen Fundus an stereotypen Wendungen, ohne die die arabische Korrespondenz nicht auskommt. Fur sie ist aber sein Preis von 24,90 EUR meiner Meinung nach zu hoch.""1 Aber S. 69, Zeile 3 der Liste: dat statt di!In: Orientalistische Literaturzeitung. 103 (2008). 4-5. S. 584-585.-------------------------------""Im Mittelpunkt dieses Buches stehen die Wirtschafts- und Handelskorrespondenz sowie die private und offizielle Korrespondenz. Die zahlreichen Musterbriefe sind jeweils in Deutsch und Arabisch aufgefuhrt. Auf Grusse zu Festtagen, privaten Einladungen, Anfragen usw. folgen zahlreiche Beispiele fur Schreiben, die das Geschaftsleben betreffen. Eingestreut sind Tabellen mit Vokabeln zu bestimmten Themenfeldern und mit stereotypen Redewendungen sowie Ubungen. Das praxisbezogene Handbuch ist nutzlich sowohl fur Geschaftsleute als auch fur Ubersetzer und Studenten. Der Autor, Mitarbeiter am Orientalischen Institut er Universitat Leipzig, verfasste auch ein ""Deutsch-arabisches Gesprachsbuch"" und arbeitete an dem Buch ""Modernes Arabisch fur Fortgeschrittene"" mit.""In: Medienspiegel der Deutsch-Maghrebinischen Gesellschaft. Juni 2007. S. 12."
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„Die „Arabische Korrespondenz“ von Monem Jumaili ist – so das Vorwort – „ein auf die Praxis bezogenes Handbuch, das Studenten, Übersetzern und Geschäftsleuten ein Hilfsmittel beim Abfassen von Briefen und anderen Schriftstücken bieten soll“. Es besteht aus drei größeren Abschnitten. Der erste Abschnitt (35 Seiten) behandelt private Korrespondenz anhand von 13 Beispielbriefen zu verschiedenen Anlässen, wie etwa Glückwunsch- und Beileidschreiben, Einladungen und Dankesbriefe. Der zweite Abschnitt (38 Seiten) befasst sich mit offizieller Korrespondenz, zu der ebenfalls 13 Beispiele gegeben werden. Das Spektrum umfasst unter anderem offizielle Einladungen, Anfragen zu Studienvoraussetzungen und zur Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, eine Stellenanzeige und die dazugehörige Bewerbung, eine Vorladung ins Polizeipräsidium und eine weitere zu einer Gerichtsverhandlung. Der dritte und umfangreichste Abschnitt (104 Seiten; etwa 50 Beispiele) ist der Handelskorrespondenz gewidmet. Darin enthalten sind viele Beispiele etwa für Anfragen bei einer Handelskammer, eine Vollmacht, Angebote, Bestellungen, Auftragsbestätigungen, eine Liste mit den Incoterms (internationale Handelsklauseln), einen Vertretervertrag, eine Ausschreibung und einige Beispiele von Briefen mit „kritischem“ Inhalt wie etwa Mahnung und Reklamation. In allen drei Abschnitten sind die Beispiele in Deutsch und Arabisch wiedergegeben (modern standard Arabic; beispielsweise mit einer „modernen“ Schreibweise des Hamza). Das Arabisch ist nicht zu beanstanden, wenn man von gelegentlichen Tippfehlern1 absieht, die aber von denjenigen, die das Buch praktisch anwenden wollen, erkannt werden können. Das Buch schließt mit einem Grundwortschatz „Wirtschaft und Handel“ ab (21 Seiten; etwa 430 Einträge).<br/>Am Anfang eines jeden der drei Hauptabschnitte wird in die Formalia der jeweiligen Korrespondenzgattung eingeführt, wie etwa in den formalen Aufbau und die verschiedenen Anredemöglichkeiten und Grußformeln. Sowohl am Ende des ersten Teils (private Korrespondenz) als auch des zweiten (Offizielles) folgen jeweils ein Abschnitt mit Vokabeln zur jeweiligen Briefgattung, die es – so eine Arbeitsanweisung – auswendig zu lernen gilt, sowie „Stereotype Wendungen“. Beides soll eine Hilfestellung sein bei der Lösung der sich anschließenden schriftlichen Aufgaben, die das Briefeschreiben trainieren sollen. Die Aufgaben bestehen aus einer oder mehrerer Übersetzungen ins Deutsche oder Arabische, sowie darin, „eigene“ Post mit verschiedenem Inhalt zu schreiben (möglicherweise war die „Arabische Korrespondenz“ ursprünglich als Lehrbuch gedacht). Diese Übungen sind eher nicht dazu geeignet, die behandelte Textgattung aktiv zu trainieren. Der Schwierigkeitsgrad ist zu hoch, die Aufgaben selbst zu trocken. Es fehlen „kleinschrittige“ Übungen zum aktiven Aufbau eines Vokabelfundus. Geeignet wären dazu etwa kürzere Übersetzungspassagen mit immer wiederkehrendem oder ähnlichem Vokabular, Lückentexte und ähnliche Übungen zur Festigung des neu erlernten Wortschatzes. Die Frage stellt sich aber generell, ob das Schreiben von Briefen intensiv geübt werden kann, oder ob nicht eher im täglichen aktiven Verfassen von Briefen ein Trainingseffekt eintrifft. Die Stärken des Buches liegen jedenfalls nicht in seinen Trainingsabschnitten. Es ist eher als Beispielsammlung brauchbar.<br/>Ähnliche Übungen und Sammlungen stereotyper Wendungen sind im dritten Abschnitt – Handelskorrespondenz – an verschiedenen Stellen eingebaut. Dadurch ist vermutlich eine Gliederung dieses umfangreichen Teils intendiert, die zwar grob erreicht wird, das Prinzip, dem diese Gliederung folgen soll, bleibt aber unklar. Beispielsweise sind Muster für Zahlungserinnerungen zusammen mit einem Beispiel für ein Angebot auf Vertretung in einem solchen Abschnitt zusammengefasst, und die „kritische Post“ (Mahnung, Reklamation) wurde auf zwei aufeinanderfolgende Abschnitte aufgeteilt. Immerhin sind die Beispiel aber dank des Inhaltsverzeichnisses recht leicht auffindbar, so dass die etwas verwirrende Aufteilung nicht weiter stört.<br/>Insgesamt entsteht der Eindruck, dass dem Werk etwas mehr Genauigkeit – was etwa Anordnung und Einteilung des Inhalts angeht – gut getan hätte. Kleinere Fehler, wie etwa auch in der Kopfzeile, weisen darauf hin, dass die Endredaktion vielleicht etwas übereilt verlief.<br/>Die Frage nach dem Zielpublikum lässt sich vielleicht am besten so beantworten: Am ehesten bietet sich die „Arabische Korrespondenz“ als Materialsammlung für „Praktiker“ wie etwa Übersetzer an; möglicherweise ist es auch für Geschäftsleute brauchbar, obwohl die schriftliche Korrespondenz zwischen deutschen und arabischen Partnern doch eher auf Englisch erfolgen dürfte. Möglicherweise ist Monem Jumailis Buch auch für Studierende des Wirtschaftsarabisch von Nutzen. Es gibt zwar bereits entsprechende Briefsammlungen, die Korrenspondenzbeispiele in Arabisch, Englisch und/oder Französisch liefern (etwa die libanesische Reihe al-Kanz al-maknun fi usul kitabat ar-rasa'ip, möglicherweise geht aber die „Arabische Korrespondenz“ besser auf die Bedürfnisse deutscher Handelspartner ein. Positiv zu bemerken ist, dass Jumaili in seinem Werk relativ ausführlich Vokabular und Textbausteine für die Korrespondenz zusammenstellt, die an keiner anderen Stelle so zusammengefasst werden. Es bietet daher auch „normalen“ Studierenden der arabischen Sprache einen Fundus an stereotypen Wendungen, ohne die die arabische Korrespondenz nicht auskommt. Für sie ist aber sein Preis von 24,90 € meiner Meinung nach zu hoch.“<br/><br/>1 Aber S. 69, Zeile 3 der Liste: dät statt di!<br/><br/>In: Orientalistische Literaturzeitung. 103 (2008). 4-5. S. 584-585.<br/><br/>-------------------------------<br/><br/>„Im Mittelpunkt dieses Buches stehen die Wirtschafts- und Handelskorrespondenz sowie die private und offizielle Korrespondenz. Die zahlreichen Musterbriefe sind jeweils in Deutsch und Arabisch aufgeführt. Auf Grüße zu Festtagen, privaten Einladungen, Anfragen usw. folgen zahlreiche Beispiele für Schreiben, die das Geschäftsleben betreffen. Eingestreut sind Tabellen mit Vokabeln zu bestimmten Themenfeldern und mit stereotypen Redewendungen sowie Übungen. Das praxisbezogene Handbuch ist nützlich sowohl für Geschäftsleute als auch für Übersetzer und Studenten. Der Autor, Mitarbeiter am Orientalischen Institut er Universität Leipzig, verfasste auch ein „Deutsch-arabisches Gesprächsbuch“ und arbeitete an dem Buch „Modernes Arabisch für Fortgeschrittene“ mit.“<br/><br/>In: Medienspiegel der Deutsch-Maghrebinischen Gesellschaft. Juni 2007. S. 12.<br/>
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