Vom Nachleben der Kardinale

Romische Kardinalsgraber der Fruhen Neuzeit

edited by Arne Karsten and Philipp Zitzlsperger

Book cover: Vom Nachleben der Kardinale

Extent: 287 pages

Publisher: Dietrich Reimer Verlag

Subjects: Art & Art History

Series: Humboldt-Schriften zur Kunst- und Bildgeschichte

Series volume number: 10

Language: German

Paperback (Out of print)

(June 2010)

ISBN: 9783786126072

Price: $57.00

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Wenn zum Gedenken an romische Kardinale aufwandige Grabmaler errichtet werden, verbinden sich mit diesen Investitionen der Hinterbliebenen konkrete Absichten und Ziele: Hier beginnt das Nachleben der Verstorbenen. Rom, die ‘Ewige Stadt’, ist zugleich eine Stadt der Toten. Nirgendwo sonst findet sich eine vergleichbare Vielzahl von Grabmalern. Besonders Papste und Kardinale sind in zahllosen Monumenten von den bedeutendsten Bildhauern ihrer Zeit verherrlicht worden. Der vorliegende Band, hervorgegangen aus dem Forschungsprojekt ‘REQUIEM – Die Papst- und Kardinalsgrabmaler der Fruhen Neuzeit’ am Institut fur Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universitat zu Berlin, untersucht an ausgewahlten Fallbeispielen die Entstehungsgeschichte der Grabmonumente. Dabei geht es nicht nur um kunsthistorische Fragen, sondern auch und gerade um die politischen und sozialen Hintergrunde, die zum Totenkult in Renaissance und Barock gefuhrt haben. So entsteht ein facettenreiches Bild, das die Frage nach dem Zweck und Wert von Erinnerung fur die menschliche Gesellschaft im romischen Kontext untersucht, dabei aber zu Ergebnissen kommt, die von allgemeiner Gultigkeit sind.

  • Edited by Arne Karsten
  • Edited by Philipp Zitzlsperger

Das vorliegende Buch wird dem Ziel des Forschungsprojekts, eine Einordnung in die kulturelle Gedachtnisforschung zu leisten, gerecht. Uberdies bereichern die interdisziplinar ausgerichteten Beitrage die aktuelle Grabmalsforschung der Fruhen Neuzeit und stellen dem Leser durch die vielfaltigen Zugange zum Material einen methodisch umfassenden Apparat zur Verfugung.Die Beitrage (...) ermoglichen einen guten Einblick in die Untersuchung fruhneuzeitlicher Grabmaler unter dem Aspekt der Memoria, zumal vor dem Hintergrund des kulturellen Gedachtnisses.
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