Von der reichen hansischen Bürgeruniversität zur armen mecklenburgischen Landeshochschule

Das regionale und soziale Besucherprofil der Universitäten Rostock und Bützow in der Frühen Neuzeit (1500–1800) Zweite, durchgesehene Auflage mit einer kommentierten Bibliographie über neuere Arbeiten zur Rostocker und Bützower Universitätsgeschichte

By (author) Matthias Asche

Book cover: Von der reichen hansischen Bürgeruniversität zur armen mecklenburgischen Landeshochschule

Extent: 674 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Earth & Life Sciences 

Series: Contubernium

Language: German

Hardback (Published)

(March 2010)

ISBN: 9783515092647

6.69 x 9.49 inches

Price: $144.00

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Mit einer kommentierten Bibliographie uber neuere Arbeiten zur Rostocker und Butzower Universitatsgeschichte seit dem 575. Grundungsjubilaum im Jahre 1994. In den ersten knapp drei Jahrhunderten ihres Bestehens war die Universitat Rostock – die alteste Hochschule im Ostseeraum – eine der wichtigsten Ausbildungsstatten fur Studenten aus den norddeutschen, skandinavischen und baltischen Territorien und Stadten. Befordert durch das Wirken profilierter humanistischer Gelehrter entwickelte sich die mecklenburgische Landesuniversitat zu einer zentralen geistigen Drehscheibe im Konfessionellen Zeitalter. Die auf einer differenzierten Matrikelanalyse basierende Langsschnittstudie zeichnet die wechselvolle Entwicklung Rostocks in den drei Jahrhunderten der Fruhen Neuzeit anhand des regionalen und sozialen Besucherprofils nach, wobei auch die von der Forschung bislang vernachlassigte, kurzlebige pietistische Konkurrenzgrundung Butzow (1760 bis 1789) angemessen berucksichtigt wird. Mit der Studie liegt erstmals eine umfassende und beispielhafte sozial- und kulturhistorische Gesamtdarstellung einer bedeutenden vormodernen protestantischen Universitat vor.

Matthias Asche, geb. 1969, ist Ausserplanmassiger Professor fur Neuere Geschichte an der Eberhard Karls Universitat Tubingen. Nach dem Studium in Osnabruck, Wien und Rostock wurde er 1997 in Tubingen mit einer Arbeit zur Sozial- und Kulturgeschichte der Rostocker Studenten in der Fruhen Neuzeit promoviert. 2003 erfolgte die Habilitation mit einer Arbeit zur Migrations- und Konfessionsgeschichte der Mark Brandenburg nach dem Dreissigjahrigen Krieg. Forschungsschwerpunkte sind u.a. vergleichende Bildungs-, Universitats- und Wissenschaftsgeschichte, sozial- und kulturhistorische Migrations- und Minderheitenforschung sowie vergleichende Reformations- und Konfessionsgeschichte im Alten Reich und in Alteuropa.

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