Die ‘inhaftierte’ Presse
Das Pressewesen sowjetischer Zwangsarbeitslager,1923-1937
by Felicitas Fischer von Weikersthal
Hardback (Out of print)
(September 2011)
ISBN: 9783447064712
6.65 x 9.49 inches
Price: $98.00
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Mit den sowjetischen Zwangsarbeitslagern werden vorrangig rucksichtslose Ausbeutung, Willkur und unmenschliche Lebensbedingungen assoziiert. Weniger bekannt sind dagegen kulturelle Aktivitaten sowie schulische und berufsschulische Angebote. Auch Zeitungen und Zeitschriften, die zusammen mit den Haftlingen und fur die Haftlinge herausgegeben wurden, gehorten als Teil der offiziell geforderten ‘Kulturerziehung’ zum Lageralltag.Wie sind diese beiden Seiten des Lagerlebens zusammenzubringen? Verband das Lagersystem etwa gezielt repressive mit resozialisierenden Massnahmen? Mit dieser provokanten These stosst Felicitas Fischer von Weikersthals Monographie “Die “inhaftierte” Presse” eine Neubewertung des sowjetischen Lagersystems an. Zugrunde liegt ihr eine ausfuhrliche Untersuchung der Presseorgane zweier grosser, fur ihre Zeit reprasentativer Lager: der Solovecker Lager zur Besonderen Verwendung und des Belbaltlag, eines Vorlaufers und fruhen Lagers des Gulag. Anhand umfangreichen Quellenmaterials werden detailliert die ideologischen Hintergrunde und Rahmenbedingungen der Lagerpresse dargelegt. Der Leser erfahrt, warum es Presseorgane in den Lagern gab, welche Ziele damit verfolgt, welche Themen behandelt wurden und wie sich Inhalt und Stil wechselnden politischen und ideologischen Vorstellungen der Machthaber anpassten. Dabei werden Schicksale einzelner Haftlinge und deren Motive fur die Mitarbeit ebenso beleuchtet wie die Moglichkeiten eines “Schreibens zwischen den Zeilen”.
Mit den sowjetischen Zwangsarbeitslagern werden vorrangig rucksichtslose Ausbeutung, Willkur und unmenschliche Lebensbedingungen assoziiert. Weniger bekannt sind dagegen kulturelle Aktivitaten sowie schulische und berufsschulische Angebote. Auch Zeitungen und Zeitschriften, die zusammen mit den Haftlingen und fur die Haftlinge herausgegeben wurden, gehorten als Teil der offiziell geforderten ‘Kulturerziehung’ zum Lageralltag.Wie sind diese beiden Seiten des Lagerlebens zusammenzubringen? Verband das Lagersystem etwa gezielt repressive mit resozialisierenden Massnahmen? Mit dieser provokanten These stosst Felicitas Fischer von Weikersthals Monographie “Die “inhaftierte” Presse” eine Neubewertung des sowjetischen Lagersystems an. Zugrunde liegt ihr eine ausfuhrliche Untersuchung der Presseorgane zweier grosser, fur ihre Zeit reprasentativer Lager: der Solovecker Lager zur Besonderen Verwendung und des Belbaltlag, eines Vorlaufers und fruhen Lagers des Gulag. Anhand umfangreichen Quellenmaterials werden detailliert die ideologischen Hintergrunde und Rahmenbedingungen der Lagerpresse dargelegt. Der Leser erfahrt, warum es Presseorgane in den Lagern gab, welche Ziele damit verfolgt, welche Themen behandelt wurden und wie sich Inhalt und Stil wechselnden politischen und ideologischen Vorstellungen der Machthaber anpassten. Dabei werden Schicksale einzelner Haftlinge und deren Motive fur die Mitarbeit ebenso beleuchtet wie die Moglichkeiten eines “Schreibens zwischen den Zeilen”.
- By (author) Felicitas Fischer von Weikersthal
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